Nachhaltigkeit lernen in Hessen – und mit Kuno

„Nachhaltig zu leben, zu denken und zu wirtschaften ist kein Luxus, sondern eine gesamtgesellschaftliche Pflicht.“ So äußert sich die hessische Umweltministerin Priska Hinz im Vorwort der Tagungsdokumentation Nachhaltigkeit lernen in Hessen, die ihr Ministerium jüngst veröffentlichte. Die Tagung vom März 2017 brachte an der Hochschule Fulda Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Universitäten und Schulen, aus Umweltbildungszentren und aus der Industrie sowie aus Politik und Verwaltung mit dem Ziel zusammen, nachhaltiges Lernen in Hessen in allen Bildungsbereichen voranzubringen. Dafür gab es einen Mix aus Impulsvorträgen und Diskussionsrunden von Experten verschiedenster Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie zahlreiche Workshops, in denen nachhaltige Bildung praxisnah und alltagstauglich vermittelt wurde. Einer dieser Workshops drehte sich um die fünf Experimente aus Kunos coole Kunststoff-Kiste, die in Fulda Akteuren aus der Umwelt-, MINT- und politischen Bildung vorgestellt wurden. Den Teilnehmern des Workshops wurde dabei schnell deutlich: Auch Kunststoffe tragen viel dazu bei, knapper werdende Ressourcen zu sparen und ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften zu fördern.

Nachhaltigkeit lernen in Hessen März 2017

Europäische Debattenreihe mit Londoner Schülern: Wie digital wird die Zukunft?

Eine neue Bitkom-Studie zeigt: Kinder in Deutschland bedienen Tablets und Smartphones quasi intuitiv. Ab dem zwölften Lebensjahr sind fast alle von ihnen online, und bereits ein Drittel der Sechs- bis 13-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. In anderen Ländern Europas ähneln sich die Zahlen. Diese „besondere“ Medienkompetenz kann viele Vorteile mit sich bringen: Wie selbstverständlich bewegen sich heutige Jugendliche im WorldWideWeb, recherchieren zu komplexen Themen und Fragestellungen im Internet. Die Voraussetzungen, um damit später den digitalen Wandel in Wirtschaftsunternehmen zu begleiten, sind also gegeben. Doch was genau braucht es, um in einer digitalen Welt zu bestehen? Und wie können einzelne Branchen beitragen, das Wissen der Jugendlichen intelligent einzusetzen? Fragen wie diese sind Teil der Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbe vom Petrochemieverband EPCA und Kunststofferzeugerverband PlasticsEurope. Gerade fand der sechste von sieben nationalen Ausscheiden in Großbritannien statt. Im Imperial College London diskutierten 50 englische Schülerinnen und Schüler zum Leitthema „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“

Londoner Jugenddebatte EYDC 2017

Dabei wogte die Debebatte furios hin her, was kaum verwundert, hat doch heutzutage jeder Jugendliche eine dezidierte Meinung zu Digitalisierung und neuen Medien. Wichtiges Thema waren allerdings auch negative Begleiterscheinungen eines ungezügelten Konsums von petrochemischen Produkten und Kunststoffanwendungen. Gerade das Thema Müll im Meer stand dabei im Fokus, und wurde in der einleitenden Con Speech bei der Londoner Debatte durch den Meeresbiologen Prof. Richard Thompson von der Plymouth University befeuert. Zuvor hatte bereits Dr. Becky Sage, CEO bei Interactive Scientific und Rednerin für die Pro Speech, die Vorzüge smarter Technologien und die bedeutende Rolle von Kunststoffen für die Digitalisierung unserer Gesellschaft heraus gestrichen.

In der Tradition angelsächsischer Debattenwettbewerbe vergab auch bei dieser sechsten Station der Europäischen Debattenreihe eine Jury Punkte für jeden einzelnen Redebeitrag und wählte am Ende die Sieger aus. In London begeisterten Rachel Kale, Cecily Ward und David Fagbemi (v.l.n.r.) die Vertreter aus Industrie, von Medien und Bildungsreinrichtungen besonders – sie reisen nun zum Finale des Wettbewerbs nach Berlin, das anlässlich der 51. EPCA-Jahrestagung stattfindet. Dort messen sich die britischen Sieger mit den nationalen Gewinnern aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und Spanien. Allerdings: Die französischen Gewinner stehen noch nicht fest; sie werden erst noch am 15. September in Paris ermittelt.

Gewinner London EYDC 2017

Die Gewinner des Londoner Jugend-Debattierwettbewerbs von EPCA und PlasticsEurope

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es regelmäßig auf Twitter unter #YouthDebate2017 (@PlasticsEuropeD) oder auf der Webseite www.eydc.eu.

Bochumer Sieger beim Kuno-Märchenwettbewerb

Die Gewinner der Frühlingsedition des Kuno-Märchenwettbewerbs kommen diesmal aus Nordrhein-Westfalen: Jahrgangsübergreifend hatten die 1. bis 4. Klasse einer Bochumer Grundschule mit Kunos coole Kunststoff-Kiste experimentiert. Im Anschluss malten die Schülerinnen und Schüler Szenen aus dem Märchen von der Kunststoffprinzessin nach, das im Schülerheft zum Kuno-Set zu finden ist. Die bunten und kreativen Bilder hatten es der Jury beim Verband der Kunststofferzeuger trotz großer Konkurrenz sofort angetan, insbesondere, weil sich auch sehr viele Kinder der Gewinnerschule an dem Wettbewerb beteiligten. Die Kuno-T-Shirts sind bereits auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen. Herzlichen Glückwunsch nach Bochum!

Märchenwettbewerb Frühjahr

Hier gibt es mehr Informationen zum Märchenwettbewerb von Kunos coole Kunststoff-Kiste.

INNONET Kunststoff lädt zur Kuno-Schulung nach Horb

Die Kunststoffbranche in Baden-Württemberg ist ein starker Wirtschaftszweig, der auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Kein Wunder, dass die ansässigen Unternehmen ein Interesse daran haben, dass naturwissenschaftlicher Unterricht in den Schulen des Bundeslandes spannend und interessant vermittelt wird. Ein Baustein dafür soll nun noch stärker als bisher „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ sein. Und damit das gelingt, findet am kommenden Dienstag in Horb am Neckar eine Fortbildung zum Kuno-Experimentierset mit Lehrerinnen und Lehrern aus der Region statt.

Die Koffer stehen bereit: Jeder Teilnehmer einer Kuno-Fortbildung erhält ein Experimentierset für die Schule

Dazu eingeladen hat das INNONET Kunststoff, das sich als eines der dynamischsten Unternehmensnetzwerke Süddeutschlands bezeichnet. Rund 80 Unternehmen aus der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette engagieren sich in diesem Verbund mit internationaler Ausrichtung. Mit dem 2016 eröffneten Plastics InnoCentre unter dem Dach des Technologiezentrums Horb verfügt das Netzwerk seit kurzem über eine einzigartige Anlaufstelle für wissenschaftliche Workshops, Seminare, Fachveranstaltungen, Innovationstage – oder eben Schulungen wie die zu „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Während der Lehrerfortbildung, die von der Kuno-Expertin Tanja Rühl vom Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland ausgerichtet wird, lernen die Teilnehmer die fünf faszinierenden Versuche aus dem Kuno-Koffer kennen und lassen sich zeigen, wie sie damit Schülerinnen und Schüler spielerisch und altersgerecht an das Thema Naturwissenschaften und Kunststoffe heranführen können. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer ein eigenes Exemplar des Experimentiersets und die begleitenden Unterrichtsmaterialilen für die eigene Schule.

Mehr Informationen zur Veranstaltung bietet die Webseite von INNONET Kunststoff.

Schottische Ambassador für „Olly’s Cool Box of Plastics“ gesucht

Seit ungefähr einem dreiviertel Jahr gibt es Kuno nun auch auf Englisch als Olly’s Cool Box of Plastics. Und genauso lange laufen im Vereinigten Königreich die Anstrengungen, das Experimentierset auch auf der Insel zur festen Größe innerhalb des frühen Schulunterrichts zu machen. Wichtige Partner sind dabei die sogenannten „Ambassadors“: Dies sind häufig Repräsentanten aus britischen Kunststoffunternehmen, die sich für die Verbreitung der Box einsetzen und dafür geschult werden. Erste Schulungen fanden in Großbritannien bereits mit sehr viel positiver Resonanz statt.

Ganz aktuell haben nun in Edinburgh Lehrerinnen und Lehrer aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich Gelegenheit, sich über Kunststoffthemen, darunter auch „Olly’s Cool Box of Plastics“, zu informieren. An der renommierten Napier Universität der Stadt findet die erste von drei Stationen der Polymer Study Group der British Plastics Federation statt; in Workshops, mit Vorträgen und beim Networking erfahren die Lehrer alles Wissenswerte zur Vermittlung polymerer Themen im Schulunterricht.

Im Rahmen dieser ersten schottischen Station werden auch wieder neue „Ambassadors“ geschult und motiviert. Um die fünf Kunststoffversuche aus der noch jungen Olly-Box pädagogisch perfekt an die Lehrerschaft zu bringen, reist Kuno-Expertin Tanja Rühl vom Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland für die Trainingssession nach Edinburgh. Mit der Schulung sollen die potentiellen Olly-Botschafter fit gemacht werden für den Gang in die Lehranstalten. Dort sollen sie dann für das alltagsnahe Experimentieren mit Olly „werben“ und gleich auch noch zeigen, wie einfach die fünf Kunststoffversuche im Unterricht einzusetzen sind.

Olly's cool box of plastics

Olly’s Cool Box of Plastics

 

Europäischer Jugend-Debattierwettbewerb: 4 x 3 Länderchampions gekürt

Sind Jugendliche unpolitisch, angepasst und eher konfliktscheu? Auf die Teilnehmer des Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbs (EYDC) von EPCA und Kunststofferzeugern trifft das auf keinen Fall zu: Die Debatten in Neuss, Tarragona, Mailand und Warschau zeigten vielmehr, wie engagiert und kritisch Schülerinnen und Schüler diskutieren. Die vier Debatten, bei denen Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren diskutierten, standen unter dem Leitmotiv: „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ Eine Jury aus Vertretern von Industrie, NGOs und Medien kürte am Ende jeweils drei nationale Gewinner. Bevor der Europäische Jugend-Debattierwettbewerb am 1. Oktober mit dem Finale in Berlin seinen Höhepunkt erreicht, folgen noch Ausscheidungen in den Niederlanden, in Frankreich und in England. Mehr Informationen gibt es regelmäßig auf Twitter unter #YouthDebate2017 (@PlasticsEuropeD) oder auf der Webseite www.eydc.eu.

EYDC Warschau 2017

Die EYDC  in Warschau im Mai 2017

Woher kommt das Engagement für die Jugend? Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Jugend von heute für die Anforderungen von morgen fit zu machen. Innovationen entstehen nur in klugen und phantasievollen Köpfen. Sie sind zudem Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft, für mehr Arbeitsplätze und soziale Teilhabe. Mit den Europäischen Jugend-Debattierwettbewerben setzen sich EPCA und Kunststofferzeuger für die Förderung junger kluger Köpfe ein, um den „Rohstoff“ Wissen zu heben: Schließlich nimmt die Zahl der Fachkräfte aufgrund des demografischen Wandels stetig ab. Im  Austausch mit Gleichgesinnten verfeinern die Jugendlichen ihre Argumentationsstile, setzen sich mit einem zukunftsweisenden Branchenthema auseinander und werden so auch ein Stück weit neugierig auf Naturwissenschaften und Technik.

Da es bei letzterem darauf ankommt, früh anzufangen, fördern die Kunststofferzeuger den Spaß an naturwissenschaftlichen Phänomenen und Abläufen bereits in der Schule: mit dem Primarstufenprogramm Kunos coole Kunststoff-Kiste, einer Kunststoff-Probensammlung sowie dem Schulbuch „Kunststoffe – Werkstoffe unserer Zeit“ für die Sekundarstufe.