Sächsische Grundschule gewinnt Märchenwettbewerb

Die Schülerhefte zum Kuno-Experimentierkoffer befassen sich nicht nur mit den fünf spannenden Kunststoff-Versuchen. Neben Inhalten zu den wichtigsten Anwendungsgebieten von Kunststoff und den verschiedenen Verwertungswegen begeistert schon seit vielen Jahren das Märchen der Kunststoff-Prinzessin die Grundschulkinder. Und zwei Mal im Jahr kann jede Klasse am Kuno-Märchenwettbewerb teilnehmen. Hierfür können die Kinder Szenen aus dem Märchen nachmalen oder selbst etwas dazu basteln – und so mit etwas Glück einen Gewinn „einstreichen“.

Mögen die Kreativsten gewinnen!

Mit vollem Einsatz und kreativen Köpfen machen viele Schülerinnen und Schüler mit und malen Szenen aus dem Märchen. Dabei gibt es tolle Preise zu gewinnen! Für alle die teilnehmen, gibt es einen Kuno-Ratzefummel. Für die Gewinner gibt es ein schönes T-Shirt, das Kuno beim Experimentieren zeigt. Die Gewinner-Bilder veröffentlichen wir im Internet.

Aufgrund der Corona-Krise musste die Preisverleihung des Märchenwettbewerbs im Mai 2020 leider ausfallen. Doch immerhin: Die Preisverleihung für den Herbst 2020 konnte wie gewohnt stattfinden.

Und der Sieg geht an …

Die verdienten Sieger stammen dieses Mal aus dem sächsischen Landkreis Leipzig. Gewonnen hat die Forschergruppe der Grundschule Nerchau. Sie hatte eine originelle Idee und setzte diese klasse um. Die Devise: Auch aus alten Plastikartikeln kann man noch so einiges neues machen – etwa die Märchen-Charaktere einfach als Plastikpuppen nachbauen. Diese bastelten die Schülerinnen und Schüler farbenfroh und mit Liebe zum Detail.

Das Kuno-Team von PlasticsEurope Deutschland gratuliert den kleinen Forscherinnen und Forschern aus Nerchau herzlich zum ersten Preis!

Mehr Infos zum Wettbewerb finden sich übrigens hier.

Boom der digitalen Bildungsarbeit – auch bei Kuno

MINT-Wissen via WWW

Die Experimente aus Kunos coole Kunststoff-Kiste leben davon, dass man sie selbst durchführt und eigenhändig die faszinierende Vielseitigkeit von Kunststoffen kennen lernt. Tagungen und Kongresse wiederum leben davon, dass die Teilnehmer an einem Ort zusammenkommen und sich über einen oder mehrere Tage ganz den dortigen Themen widmen. Letzteres ist derzeit aufgrund der Pandemie nicht möglich – und gilt leider auch für Kuno-Fortbildungen, in denen LehrerInnen die Kunststoffversuche selbst ausprobieren können. Nach einer kleinen digitalen Verschnaufpause im Sommer – mit einigen Kuno-Seminaren vor Ort – boomt deshalb jetzt wieder die digitale Bildungsarbeit. Zwar kann sie Präsenzseminare nicht ersetzen. Und doch bietet sie eine gute Möglichkeit, auch in diesen Zeiten weiterhin wichtige MINT-Bausteine für Schule und Unterricht zu vermitteln.

MNU-Doppelpack

Genau das machte Tanja Rühl, verantwortlich für Bildungsarbeit bei PlasticsEurope Deutschland, nun für den Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU) – und gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen: Am ersten Tag stellte sie im Rahmen einer Lehrerfortbildung das Experimentierset Kunos coole Kunststoff-Kiste vor. Am darauffolgenden Tag hielt sie den Vortrag „Kunststoffe – moderne Werkstoffe für nachhaltige Lösungen“, der Teil einer – natürlich digitalen – MNU-Tagung war.

Kuno erneut vor der Webcam

Wie bereits Ende Juni dieses Jahres, fand ein weiteres Mal ein Kuno-Seminar vor laufender Webcam statt. Vom Superabsorber über die verschiedenen Plastikfolien bis hin zum Super-Slime und der Kläranlage im Taschenformat war alles dabei und die TeilnehmerInnen zeigten sich interessiert bis begeistert.

Vortrag zu Kunststoff und Nachhaltigkeit

In einem umfassenden Vortrag gab Rühl Einblicke in die verschiedenen Bereiche, in denen Kunststoff zum Einsatz kommt und nicht mehr wegzudenken ist. Gleichzeitig ging sie aber auch auf die vielen Herausforderungen ein, die besonders beim Thema „Plastik in der Umwelt“ mit schrecklichen Bildern zu Meeresverschmutzung und Littering im Allgemeinen verknüpft sind. Rühl zeigte neben dem Engagement der Branche für mehr Nachhaltigkeit und weltweiter Initiativen hierfür auch die vielseitigen Innovationen auf, die im Kleinen für mehr Ressourceneffizienz sorgen: Von PET-Flaschen, die vollständig recycelt werden, über das bundesweite Recycling von PVC-Fensterrahmen, bis hin zu neuen Technologien, die unangenehme Gerüche von Rezyklaten einfangen und einschließen. Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer deuteten an, viele neue Informationen mitgenommen zu haben, die ihnen so nicht bekannt gewesen waren und auch sehr wertvoll für die Diskussion mit den Schülern in SEK I und SEK II sein werden.

Wie es weiter geht

In Zeiten der Pandemie gilt: Unsere Kuno-Seminare gibt es digital – und zwar so oft wie möglich. Und generell gilt: Bei weiteren Themen rund um MINT-Bildung und Kunststoffe steht der Verband stets als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne hierzu unter schule@plasticseurope.de.

Weitere Informationen

Wachsende Bedeutung außerschulischer Lernorte

RWTH Aachen und IKV

In den Herbstferien war es wieder soweit: Bereits zum zweiten Mal organisierte die RWTH Aachen eine MINT-Ferienakademie – und zwar ein weiteres Mal auch mit Experimenten aus „Kunos coole Kunststoff Kiste“. Unter Einhaltung aller AHA-Regeln kamen 30 Kinder in zwei getrennten Gruppen in das angeschlossene Aachener Institut für Kunststoffverarbeitung, um die alltagsnahen Experimente selbst durchzuführen. Sehr beeindruckt waren die Kids bei dem Versuch mit dem Mini-Sturzhelm, dem Ei und dem Polystyrol. Aber auch die anderen Versuche zogen die Kinder in ihren Bann. Und damit diese dann ihren Eltern haarklein von den Versuchen berichten konnten, bekamen alle ein eigenes Kuno-Schülerheft für zuhause mit.

Chemnitzer MINT-Tradition

Solaris, ein außerschulischer Lernort in Chemnitz, der rund 10.500 Kinder jährlich zu Besuch hat, arbeitet ab sofort mit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. In einem eigenen Schülerlabor und Schülerforschungszentrum spüren Kinder seit 1993 spannenden naturwissenschaftlichen Themen nach. So gibt es regelmäßig wiederkehrende Programmpunkte, aber auch spezielle Workshops für die Ferien, vielleicht bald mit Kunststoff-Schwerpunkt. Selbstverständlich wurde mit Blick auf die hohe Zahl an begeisterten kleinen Forschern auch gleich ein Nachfüll-Set zur Experimentierkiste mitgeliefert.

Generell gilt: Immer mehr Schüler-Ferienakademien haben sich dem Thema MINT verschrieben. Das zeigt die deutlich gesteigerte Nachfrage bei außerschulischen Lernorten nach dem Kuno-Experimentierset, wie Aachen und Chemnitz zeigen.

All das ging jüngst einher mit einer – trotz Corona – deutlich gestiegenen Zahl an Bestellungen beim Kuno-Koffer. Auslöser hierfür war der Ergänzungsband „Pfiffige Forscher“ des VCI. Lehrkräfte wurden durch den Infobrief Schulpartnerschaft des Chemieverbands auf den Ergänzungsband aufmerksam gemacht und landeten per Link auf der entsprechenden Webseite des Fonds und damit bei  den Bestellhinweisen für das Kuno-Experimentierset. Zu den vielen neuen Beziehern gehört jetzt beispielsweise das Studienseminar in Lüneburg; hier werden künftige LehrerInnen ab sofort auch mit Kuno ausgebildet.

Berliner Luft und Interesse für Kuno

Ideale Seminarbedingungen

Nachdem die Rückkehr zu den Präsenzfortbildungen mit Kuno kürzlich in Leipzig ganz hervorragend funktioniert hatte, stand nun sogleich das nächste Lehrerseminar für das Bildungsteam der Kunststofferzeuger an: 18 TeilnehmerInnen aus Berlin nutzten dabei die Chance, direkt auf Tuchfühlung mit den fünf Kuno-Experimenten zu gehen. Um den besonderen Hygiene- und Abstandsbestimmungen gerecht zu werden, waren die Experimentierstationen auf verschiedene Räume verteilt.

Jeweils eine Gruppe widmete sich so den einzelnen Versuchsaufbauten und wanderte von Zimmer zu Zimmer, von Kunststoffentdeckung zu Kunststoffentdeckung. Passenderweise verfügte der Berliner Austragungsort, die Gartenarbeitsschule Ilse Demme, zudem über eine Wasserwerkstatt – ideale Bedingungen also für Versuch Nr. 5, die Kläranlage im Miniformat.

Kunststoff – nachhaltig?

Ein wichtiges Thema während des Seminars war die Lebenswegbetrachtung von Kunsttoffprodukten: So drehten sich zahlreiche Fragen um die Themen Recycling und Nachhaltigkeit. Dies war sicher auch der aktuellen medialen Berichterstattung geschuldet: Vermüllte Strände und Parks sowie illegale Plastikabfallexporte beschäftigen völlig zu recht die Redaktionen von Zeitungen, TV-Sendern und Onlineportalen – und sind natürlich auch wichtige Anknüpfungspunkte für Bildungskräfte, die Kinder fit für die Herausforderungen der Zukunft machen sollen.

Einige Antworten zur Verwertung von Kunststoffprodukten liefern immer auch die dem Kuno-Set beiliegenden Lehrer- und SchülerInnen-Hefte. Erste Antworten mit Tipps zu weiterführenden Informationen wie der Webseite Kunststoff kann’s konnte die PlasticsEurope-Bildungsverantwortliche Tanja Rühl zudem bereits direkt vor Ort beisteuern.

Aufgrund des großen Interesses der vom Berliner Senat angestoßenen Fortbildung ist eine Fortsetzung für das Jahr 2021 geplant.

Restart bei Kuno-Fortbildungen

Leipziger Lehrerseminar

Es geht endlich wieder los: PlasticsEurope Deutschland darf die Präsenz-Lehrerfortbildungen zu Kunos coole Kunststoff-Kiste fortsetzen. Das Experimentierset für Grundschulen kann jetzt wieder bundesweit im direkten Austausch mit anderen Lehrkräften kennen gelernt werden.

Erste Station nach der pandemiebedingten Pause war nun Leipzig. Bis auf die neu dazu gekommenen Hygiene- und Abstandsregeln blieb beim Ablauf alles beim Alten: Im Zentrum der Seminare steht weiterhin, dass die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer so viel Zeit wie möglich für das Ausprobieren der fünf Kunststoff-Experimente haben. Drumherum ist genug Zeit eingeplant für Fragen zu den Versuchsanordnungen, Begleitheften und etwaigen Stolpersteinen bei der Umsetzung.

Tanja Rühl von PlasticsEurope Deutschland beim Kuno-Seminar des Chemiefortbildungszentrums Leipzig

Hochschule und KUZ arbeiten Hand in Hand

So lief es auch in Leipzig, wo PlasticsEurope zum Restart nach der „Coronapause“ beim dortigen Chemielehrer-Fortbildungszentrum zu Gast war – nicht zum ersten Mal übrigens, läuft doch die Zusammenarbeit mit der sächsischen Hochschule bereits seit einigen Jahren.

Veranstaltungsort war dieses Mal das Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ). Dadurch bekamen die TeilnehmerInnen auch gleich weitere Einblicke in die Kunststoff-Verarbeitung. So durften die Lehrkräfte in den Laboren des KUZ selbst Kunststoffe be- und verarbeiten – die perfekte Ergänzung zu den praxisorientierten Kuno-Experimenten mit Superabsorber, Mini-Kläranlage und Folienvielfalt.

Mehr als „nur“ Kuno

Da in dem östlichen Bundesland die Primarstufe bis zu Klasse 6 geht, kam neben dem Kuno-Set auch die Kunststoff-Probensammlung von PlasticsEurope zum Einsatz. Diese für die Sekundarstufe vorgesehene Ergänzung zum Schulbuch „Kunststoffe – Werkstoffe unserer Zeit“ half dabei, die vielfältigen Eigenschaften und Formen des Materials vertiefend kennen zu lernen. So erfüllte sich am Ende des Tages der Anspruch des Fortbildungszentrums, LehrerInnen bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, ihnen Anregungen für den Unterricht zu geben und eigene Erfahrungen mit neuen Experimenten zu ermöglichen.

Informationen zum Fortbildungsangebot rund um Kunos coole Kunststoff-Kiste bietet die Terminübersicht.

Alle Infos zum umfangreichen Schulangebot der Kunststofferzeuger in Deutschland über das Kuno-Experimenteset hinaus gibt es auf der PlasticsEurope-Webseite.

Interview mit der Kuno-Schöpferin

Seit mehreren Jahrzehnten engagiert sich PlasticsEurope Deutschland, der Verband der Kunststofferzeuger, mit eigenen Schulmaterialien in der MINT-Bildungsarbeit. So auch mit dem Experimentierset für Grundschulkinder, Kunos coole Kunststoff-Kiste. In einem Interview mit PlasticsEurope Deutschland wirft Kuno-Schöpferin Gisela Lück, Professorin für Chemiedidaktik, gemeinsam mit Dr. Ingo Sartorius, komm. Hauptgeschäftsführer des Verbands, einen genaueren Blick auf die Idee hinter Kuno sowie auf seine Erfolge und weitere Potenziale.

Begeisterung für Chemie wecken

Ein Blick, der sich lohnt – denn lange klaffte eine große Lücke im Schulbildungssystem. Weltweit folgten die wichtigen Bildungsakteure der Ansicht des führenden Pädagogen Jean Piaget. Dieser argumentierte, Chemie und Physik seien erst vermittelbar, wenn die Lernenden abstrakt denken können. Die logische Konsequenz: Die Fächer haben in der Grundschule keinen Platz. Mit fatalen Folgen für den Zugang der Kinder zu den Naturwissenschaften, denn statt das Interesse zu fördern, hielt man sie von MINT-Themen bewusst fern.

„Mir war es aber wichtig, dass wir den Sachunterricht erweitern und die Beliebtheit für die Chemie früher fördern“, sagt Prof. Dr. Gisela Lück im Kuno-Interview. Das traf auf den Verband der Kunststofferzeuger ebenfalls zu, der nach der ersten Pisa-Studie im Jahr 2000 zusätzlichen Rückenwind für das Kuno-Projekt sah, erinnert sich Dr. Ingo Sartorius: „Als Folge wuchs in Deutschland die Erkenntnis, dass es zu spät ist, junge Menschen erst mit Beginn der 7. Klasse intensiv mit der ersten Naturwissenschaft vertraut zu machen.“

Sternstunde für MINT-Experimente

Ganz im Gegenteil sei die Grundschulzeit sogar eine der wichtigsten Zeiten für naturwissenschaftliche Experimente, so Prof. Dr. Gisela Lück: „Alles, was wir mehrgleisig lernen, ist besser zu behalten. Diese Aufnahme von Inhalten – akustisch, optisch und haptisch – macht das Erlebte unvergesslich. Bei Kindern in der Grundschule trifft das sogar noch viel stärker zu, da sie sich in dem Alter in der Phase des Werksinns befinden. Und sie werken nicht nur irgendwie; sie wollen es gut machen und auch Anerkennung erhalten. Das ist die Sternstunde für ein Experiment.“

Hierdurch verbinden die Kinder das Fach Chemie von Beginn an mit erfolgreichem eigenen Tun und entwickeln im besten Fall schon früh eine Begeisterung für die Naturwissenschaften. Ein guter Grundstein, wenn es darum geht, unsere Welt als Wissenschaftler oder Fachkraft von übermorgen einmal selbst aktiv mitzugestalten!

Als Teil der Pressemappe von PlasticsEurope zum Engagement des Verbands für beste MINT-Bildung in Deutschland, ist das ganze Interview mit vielen weiteren interessanten Kuno-Hintergründen online verfügbar.