Erstes Online-Seminar mit Kuno in der Schweiz!

Seit rund 20 Jahren gibt es das Experimentierset Kunos coole Kunststoff-Kiste von PlasticsEurope Deutschland an Deutschlands Schulen. Angefangen hatte alles mit den ersten 100 Experimentiersets für Bremer Schulen. Doch schon längst werden die Sets im ganzen Bundesgebiet eingesetzt – sowie in Polen, Italien, Großbritannien und seit 2019 auch in der Schweiz. PlasticsEurope Deutschland bietet zudem seit vielen Jahren ergänzende Kuno-Fortbildungen an, bei denen Lehrende und Fortbildende die Kunststoffversuche zunächst einmal selbst ausprobieren können. Tanja Rühl, zuständig für Schularbeit bei PlasticsEurope Deutschland, steht ihnen gleichzeitig für Rückfragen jeder Art zur Verfügung. In der Pandemie war das alles zunächst nicht möglich – doch dann boomte in 2020 auch die digitale Bildungsarbeit und zahlreiche Online-Seminare ersetzten die Fortbildungen vor Ort. Nun fand auch in der Schweiz erstmals ein Online-Seminar mit Kuno statt!

Seminar ist voller Erfolg

Ebenso wie PlasticsEurope Deutschland hat sich auch der schweizerische Kunststoff-Verband auf die Fahnen geschrieben, die MINT-Bildung zu stärken und einen Beitrag dafür zu leisten, den Nachwuchs für die Welt der Kunststoffe zu begeistern. So fördert der Verband KUNSTSTOFF.swiss aktiv den Einsatz des Kuno-Koffers an Schweizer Schulen und bietet ihnen zudem einmal pro Jahr ein kostenloses Nachfüll-Seit an: Jetzt luden die Schweizer Kollegen Tanja Rühl dazu ein, erstmals auch ein Online-Seminar zu Kunos coole Kunststoffkiste in der Schweiz zu geben. Bereits im Vorfeld wurde den aus der ganzen Schweiz zugeschalteten Teilnehmern jeweils ein Kuno-Koffer zugeschickt. So entstand eine hervorragende digitale Seminaratmosphäre: Tanja Rühl führte live vor der Webcam durch die Experimente und die Teilnehmer konnten zeitgleich munter mitexperimentieren.

Fortsetzung gerne in Präsenz!

Natürlich kamen dabei auch Fragen rund um Kunststoff-Abfälle im Meer sowie über den großen Themenbereich der Nachhaltigkeit insgesamt nicht zu kurz. Die Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei und zeigten sich sehr zufrieden mit dem Seminar: Es erhielt eine Bewertung von 100 Prozent sowie vier Sterne. Die Fortsetzung soll dennoch hoffentlich wieder in Präsenz stattfinden; da waren sich alle einig.

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MINT-Engagement in schwierigen Zeiten

Trotz Pandemie steht Kuno nicht still: Unser Partner Praunheimer Werkstätten steckt gerade mitten in der Konfektionierung der Gebrauchsmaterialien für die 2021er-Koffer des MINT-Experimentiersets Kunos coole Kunststoff-Kiste. Damit stehen die fünf spannenden Kunststoffexperimente – von der Kläranlage im Miniformat bis zum Slime-Versuch – auch in diesem Jahr für Lehrerfortbildungen und Bestellungen von Grundschulen zur Verfügung.

Kuno immer virtueller

Fakt ist aber auch: Die bewährten Kuno-Seminare, die deutschlandweit Lehrkräfte begeistern und Lust auf die Experimente machen, können vorerst nicht in gewohnter Form stattfinden. Viele Veranstalter, mit denen der Verband der Kunststofferzeuger zu Kuno zusammenarbeitet, haben sich deshalb für das erste Halbjahr auf digitale Fortbildungsformate eingestellt. So wird es in diesem Jahr Experimente³ in Kooperation mit dem VCI Hessen und dem Hessischen Kultusministerium erstmals in einer Online-Version geben. Dabei wurden und werden mit verschiedenen Partnern online Seminare zu Kuno angeboten. Es hilft, dass es auf der Kuno-Webseite kurze Erklärvideos zu den spannenden Experimenten gibt, die solche Formate ergänzen können. Auch die Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz planen mit weiteren virtuellen Seminaren zur Vorstellung des Kuno-Koffers. Das nächste Online-Seminar findet Mitte April für Lehrkräfte der Schweiz statt. Weitere Termine befinden sich in der Abstimmung; eine Veranstaltungsliste ist auf der Kuno-Webseite zu finden.

Damals noch möglich: Kuno-Lehrkräfte-Fortbildung 2019 im niedersächsischen Haren (Ems).

Außerschulisch lernen

Aktivitäten von außerschulischen Lernorten, bei denen die Unterrichtsmaterialien von PlasticsEurope Deutschland gefragt sind, haben in den vergangenen Monaten stark zugelegt. So richtet sich der Martin-Meiners-Förderverein mit seiner speziellen Umweltbildungsarbeit an Kinder von Grundschulen und der Sekundarstufe. Der Verein arbeitet dabei eng mit dem kommunalen Betrieb Wege-Zweckverband (WZV) der Gemeinden des Kreises Segeberg zusammen. Thematischer Schwerpunkt der Projekte und Aktionen ist dabei immer die Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Der Förderverein nutzt unter anderem die Recyclinghöfe des WZV als außerschulische Lernorte – quasi Kreislaufwirtschaft zum Anfassen – und unterstützt sein Programm didaktisch mit den Unterrichtsmaterialien der Kunststofferzeuger. Neben Kunos coole Kunststoff Kiste sind das die Kunststoff-Probensammlung und das Schulbuch Kunststoffe – Werkstoffe unserer Zeit, letzteres jeweils für die Sekundarstufen.

Bildung auf der Kippe

Bleibt zu hoffen, dass Schülerinnen und Schüler überall im Land bald wieder von Unterrichtseinheiten mit Kuno profitieren können, schließlich erschweren Lockdown und Homeschooling das Arbeiten für beide Seiten, Lehrkräfte und Lernende. So manche MINT-Lektion droht auf der Strecke zu bleiben, denn gerade hier braucht es einen Unterricht zum Fühlen und Erleben! Sobald die Grundschulen wieder öffnen, ist Kuno hoffentlich alsbald erneut Teil des Stundenplans, damit nicht zu viel naturwissenschaftliches Wissen bei Schülerinnen und Schülern verloren geht.

Foto: Shutterstock

Sächsische Grundschule gewinnt Märchenwettbewerb

Die Schülerhefte zum Kuno-Experimentierkoffer befassen sich nicht nur mit den fünf spannenden Kunststoff-Versuchen. Neben Inhalten zu den wichtigsten Anwendungsgebieten von Kunststoff und den verschiedenen Verwertungswegen begeistert schon seit vielen Jahren das Märchen der Kunststoff-Prinzessin die Grundschulkinder. Und zwei Mal im Jahr kann jede Klasse am Kuno-Märchenwettbewerb teilnehmen. Hierfür können die Kinder Szenen aus dem Märchen nachmalen oder selbst etwas dazu basteln – und so mit etwas Glück einen Gewinn „einstreichen“.

Mögen die Kreativsten gewinnen!

Mit vollem Einsatz und kreativen Köpfen machen viele Schülerinnen und Schüler mit und malen Szenen aus dem Märchen. Dabei gibt es tolle Preise zu gewinnen! Für alle die teilnehmen, gibt es einen Kuno-Ratzefummel. Für die Gewinner gibt es ein schönes T-Shirt, das Kuno beim Experimentieren zeigt. Die Gewinner-Bilder veröffentlichen wir im Internet.

Aufgrund der Corona-Krise musste die Preisverleihung des Märchenwettbewerbs im Mai 2020 leider ausfallen. Doch immerhin: Die Preisverleihung für den Herbst 2020 konnte wie gewohnt stattfinden.

Und der Sieg geht an …

Die verdienten Sieger stammen dieses Mal aus dem sächsischen Landkreis Leipzig. Gewonnen hat die Forschergruppe der Grundschule Nerchau. Sie hatte eine originelle Idee und setzte diese klasse um. Die Devise: Auch aus alten Plastikartikeln kann man noch so einiges neues machen – etwa die Märchen-Charaktere einfach als Plastikpuppen nachbauen. Diese bastelten die Schülerinnen und Schüler farbenfroh und mit Liebe zum Detail.

Das Kuno-Team von PlasticsEurope Deutschland gratuliert den kleinen Forscherinnen und Forschern aus Nerchau herzlich zum ersten Preis!

Mehr Infos zum Wettbewerb finden sich übrigens hier.

Boom der digitalen Bildungsarbeit – auch bei Kuno

MINT-Wissen via WWW

Die Experimente aus Kunos coole Kunststoff-Kiste leben davon, dass man sie selbst durchführt und eigenhändig die faszinierende Vielseitigkeit von Kunststoffen kennen lernt. Tagungen und Kongresse wiederum leben davon, dass die Teilnehmer an einem Ort zusammenkommen und sich über einen oder mehrere Tage ganz den dortigen Themen widmen. Letzteres ist derzeit aufgrund der Pandemie nicht möglich – und gilt leider auch für Kuno-Fortbildungen, in denen LehrerInnen die Kunststoffversuche selbst ausprobieren können. Nach einer kleinen digitalen Verschnaufpause im Sommer – mit einigen Kuno-Seminaren vor Ort – boomt deshalb jetzt wieder die digitale Bildungsarbeit. Zwar kann sie Präsenzseminare nicht ersetzen. Und doch bietet sie eine gute Möglichkeit, auch in diesen Zeiten weiterhin wichtige MINT-Bausteine für Schule und Unterricht zu vermitteln.

MNU-Doppelpack

Genau das machte Tanja Rühl, verantwortlich für Bildungsarbeit bei PlasticsEurope Deutschland, nun für den Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU) – und gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen: Am ersten Tag stellte sie im Rahmen einer Lehrerfortbildung das Experimentierset Kunos coole Kunststoff-Kiste vor. Am darauffolgenden Tag hielt sie den Vortrag „Kunststoffe – moderne Werkstoffe für nachhaltige Lösungen“, der Teil einer – natürlich digitalen – MNU-Tagung war.

Kuno erneut vor der Webcam

Wie bereits Ende Juni dieses Jahres, fand ein weiteres Mal ein Kuno-Seminar vor laufender Webcam statt. Vom Superabsorber über die verschiedenen Plastikfolien bis hin zum Super-Slime und der Kläranlage im Taschenformat war alles dabei und die TeilnehmerInnen zeigten sich interessiert bis begeistert.

Vortrag zu Kunststoff und Nachhaltigkeit

In einem umfassenden Vortrag gab Rühl Einblicke in die verschiedenen Bereiche, in denen Kunststoff zum Einsatz kommt und nicht mehr wegzudenken ist. Gleichzeitig ging sie aber auch auf die vielen Herausforderungen ein, die besonders beim Thema „Plastik in der Umwelt“ mit schrecklichen Bildern zu Meeresverschmutzung und Littering im Allgemeinen verknüpft sind. Rühl zeigte neben dem Engagement der Branche für mehr Nachhaltigkeit und weltweiter Initiativen hierfür auch die vielseitigen Innovationen auf, die im Kleinen für mehr Ressourceneffizienz sorgen: Von PET-Flaschen, die vollständig recycelt werden, über das bundesweite Recycling von PVC-Fensterrahmen, bis hin zu neuen Technologien, die unangenehme Gerüche von Rezyklaten einfangen und einschließen. Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer deuteten an, viele neue Informationen mitgenommen zu haben, die ihnen so nicht bekannt gewesen waren und auch sehr wertvoll für die Diskussion mit den Schülern in SEK I und SEK II sein werden.

Wie es weiter geht

In Zeiten der Pandemie gilt: Unsere Kuno-Seminare gibt es digital – und zwar so oft wie möglich. Und generell gilt: Bei weiteren Themen rund um MINT-Bildung und Kunststoffe steht der Verband stets als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne hierzu unter schule@plasticseurope.de.

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Wachsende Bedeutung außerschulischer Lernorte

RWTH Aachen und IKV

In den Herbstferien war es wieder soweit: Bereits zum zweiten Mal organisierte die RWTH Aachen eine MINT-Ferienakademie – und zwar ein weiteres Mal auch mit Experimenten aus „Kunos coole Kunststoff Kiste“. Unter Einhaltung aller AHA-Regeln kamen 30 Kinder in zwei getrennten Gruppen in das angeschlossene Aachener Institut für Kunststoffverarbeitung, um die alltagsnahen Experimente selbst durchzuführen. Sehr beeindruckt waren die Kids bei dem Versuch mit dem Mini-Sturzhelm, dem Ei und dem Polystyrol. Aber auch die anderen Versuche zogen die Kinder in ihren Bann. Und damit diese dann ihren Eltern haarklein von den Versuchen berichten konnten, bekamen alle ein eigenes Kuno-Schülerheft für zuhause mit.

Chemnitzer MINT-Tradition

Solaris, ein außerschulischer Lernort in Chemnitz, der rund 10.500 Kinder jährlich zu Besuch hat, arbeitet ab sofort mit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. In einem eigenen Schülerlabor und Schülerforschungszentrum spüren Kinder seit 1993 spannenden naturwissenschaftlichen Themen nach. So gibt es regelmäßig wiederkehrende Programmpunkte, aber auch spezielle Workshops für die Ferien, vielleicht bald mit Kunststoff-Schwerpunkt. Selbstverständlich wurde mit Blick auf die hohe Zahl an begeisterten kleinen Forschern auch gleich ein Nachfüll-Set zur Experimentierkiste mitgeliefert.

Generell gilt: Immer mehr Schüler-Ferienakademien haben sich dem Thema MINT verschrieben. Das zeigt die deutlich gesteigerte Nachfrage bei außerschulischen Lernorten nach dem Kuno-Experimentierset, wie Aachen und Chemnitz zeigen.

All das ging jüngst einher mit einer – trotz Corona – deutlich gestiegenen Zahl an Bestellungen beim Kuno-Koffer. Auslöser hierfür war der Ergänzungsband „Pfiffige Forscher“ des VCI. Lehrkräfte wurden durch den Infobrief Schulpartnerschaft des Chemieverbands auf den Ergänzungsband aufmerksam gemacht und landeten per Link auf der entsprechenden Webseite des Fonds und damit bei  den Bestellhinweisen für das Kuno-Experimentierset. Zu den vielen neuen Beziehern gehört jetzt beispielsweise das Studienseminar in Lüneburg; hier werden künftige LehrerInnen ab sofort auch mit Kuno ausgebildet.

Berliner Luft und Interesse für Kuno

Ideale Seminarbedingungen

Nachdem die Rückkehr zu den Präsenzfortbildungen mit Kuno kürzlich in Leipzig ganz hervorragend funktioniert hatte, stand nun sogleich das nächste Lehrerseminar für das Bildungsteam der Kunststofferzeuger an: 18 TeilnehmerInnen aus Berlin nutzten dabei die Chance, direkt auf Tuchfühlung mit den fünf Kuno-Experimenten zu gehen. Um den besonderen Hygiene- und Abstandsbestimmungen gerecht zu werden, waren die Experimentierstationen auf verschiedene Räume verteilt.

Jeweils eine Gruppe widmete sich so den einzelnen Versuchsaufbauten und wanderte von Zimmer zu Zimmer, von Kunststoffentdeckung zu Kunststoffentdeckung. Passenderweise verfügte der Berliner Austragungsort, die Gartenarbeitsschule Ilse Demme, zudem über eine Wasserwerkstatt – ideale Bedingungen also für Versuch Nr. 5, die Kläranlage im Miniformat.

Kunststoff – nachhaltig?

Ein wichtiges Thema während des Seminars war die Lebenswegbetrachtung von Kunsttoffprodukten: So drehten sich zahlreiche Fragen um die Themen Recycling und Nachhaltigkeit. Dies war sicher auch der aktuellen medialen Berichterstattung geschuldet: Vermüllte Strände und Parks sowie illegale Plastikabfallexporte beschäftigen völlig zu recht die Redaktionen von Zeitungen, TV-Sendern und Onlineportalen – und sind natürlich auch wichtige Anknüpfungspunkte für Bildungskräfte, die Kinder fit für die Herausforderungen der Zukunft machen sollen.

Einige Antworten zur Verwertung von Kunststoffprodukten liefern immer auch die dem Kuno-Set beiliegenden Lehrer- und SchülerInnen-Hefte. Erste Antworten mit Tipps zu weiterführenden Informationen wie der Webseite Kunststoff kann’s konnte die PlasticsEurope-Bildungsverantwortliche Tanja Rühl zudem bereits direkt vor Ort beisteuern.

Aufgrund des großen Interesses der vom Berliner Senat angestoßenen Fortbildung ist eine Fortsetzung für das Jahr 2021 geplant.