Ku Ku Kuno: Termine 2017

Das Jahr ist noch keine zwei Wochen alt, da stapeln sich schon wieder die Termine bei „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Rund 15 Veranstaltungen stehen bereits jetzt auf dem Kalender, darunter zahlreiche Lehrerfortbildungen und große MINT-Kongresse mit „Kuno“-Infoständen. Gleich im Januar geht es los mit einem Seminar am Lehrerfortbildungszentrum (LFZ) der Goethe-Universität Frankfurt. Bereits im dritten Jahr findet diese besondere Kooperation statt, und weil die Partnerschaft so gut läuft, folgt auf den ersten Termin am Campus Westend gleich noch ein zweiter im Februar direkt im LFZ Frankfurt-Riedberg.

Kurz darauf geht es weiter mit einem Lehrerseminar an der Universität Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem dortigen LFZ sowie die Vorstellung des Kunststoff-Experimentiersets bei der weltgrößten Fachmesse für Bildung, der Didacta in Stuttgart.

Die Koffer stehen bereit: Jeder Teilnehmer einer Kuno-Fortbildung erhält ein Experimentierset für die Schule

Die Koffer stehen bereit: Jeder Teilnehmer einer Kuno-Fortbildung erhält ein Experimentierset für die Schule

Auch in Polen boomt „Kuno“

Blätter rascheln, Stifte werden hervor gekramt, hier schaut noch jemand schnell auf sein Smartphone, ehe sich endgültig eine gespannte Stille über die Gruppe legt. Dann geht es los und Edyta Wielgus-Barry betritt den Raum, der mit knapp 30 Lehrkräften gut gefüllt ist. Die promovierte Chemikerin arbeitet seit gut 7 Jahren für PlasticsEurope Polska und vertritt gemeinsam mit einem kleinen Team von Warschau aus die Interessen der Kunststofferzeuger in Polen. Seit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ vor einigen Jahren als „Plastek“ auch im Nachbarland eingeführt wurde, schult die 42jährige polnische Lehrer und Universitätslehrkräfte im Umgang mit den fünf Kunststoffversuchen. Auch bei der heutigen Veranstaltung in Polens siebtgrößter Stadt Stettin zeigt sich, dass die Resonanz im Nachbarland auf das Primarstufenprogramm sehr positiv ist. An diesem sonnigen Herbstmorgen sind sämtliche Seminarstühle besetzt und beim gemeinsamen Ausprobieren der Experimente bleiben alle Teilnehmer engagiert bei der Sache. Sofort werden Wasserbehälter für die „Kläranlage im Miniformat“ befüllt und die verschiedenen Kunststofffolien aus dem „Plastek“-Koffer einer genaueren Prüfung unterzogen. Dabei wird viel gelacht und nachgefragt.

Gut besuchtes Lehrerseminar in Szczecin

Gut besuchtes Lehrerseminar in Stettin

Edyta Wielgus-Barry schult Lehrkräfte in Kielce

Edyta Wielgus-Barry schult Lehrkräfte in Kielce

Dieser Erfolg spiegelt sich auch in den reinen Zahlen: Allein im Jahr 2016 führte PlasticsEurope Polska fünf Schulungs-seminare in Zentral- und Westpolen durch und erreichte damit etwa 220 Lehrerinnen und Lehrer. Wie toll die Kunststoffexperimente im Unterricht aufgenommen werden, zeigen die vielen hundert Einsendungen von polnischen Schülerinnen und Schülern, die sich jedes Jahr am „Plastek“-Märchenwettbewerb beteiligen.

In ihren Schulungen weist Edyta Wielgus-Barry zudem immer auch auf den Wert von Kunststoff beim Erreichen von mehr Ressourceneffizienz, Energieeinsparungen und Klimaschutz hin. Auch, dass der Werkstoff am Ende der Nutzenphase vielfältig verwertet werden kann, ist Thema. Wielgus-Barry hofft, dass die Lehrkräfte diese Aspekte auch in den Unterricht integrieren, denn noch hat Polen bei der Verwertung von Kunststoffabfällen im Vergleich zu Deutschland Nachholbedarf. So erfüllt „Plastek“ nicht nur den Zweck, die MINT-Fachkräfte von morgen zu fördern, sondern sensibilisiert gleichzeitig auch für Umweltthemen.

Mehr zum polnischen Primarstufenprogramm gibt es auf www.plasticseurope.org/pl.

Einige tolle Klassenbeiträge zum "Plastek"-Märchenwettbewerb aus 2016

Einige tolle Klassenbeiträge zum „Plastek“-Märchenwettbewerb aus 2016

 

Kunos Jahr 2016

Das zurückliegende Jahr war wieder ein ganz besonderes für „Kunos coole Kunststoff-Kiste“! So wurden insgesamt 15 Lehrerseminare im ganzen Bundesgebiet gehalten: von München im Süden bis Hannover im Norden, von Leipzig im Osten bis Limburg im Westen. Alle Veranstaltungen waren bis auf den letzten Platz ausgebucht. Dadurch konnten mehrere hundert Lehrkräfte direkt für den Einsatz der fünf Kunststoffversuche im Unterricht geschult werden. Ein eindrucksvoller Beleg, wie wichtig und gleichzeitig beliebt das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger ist.

Doch natürlich war damit noch lange nicht Schluss: Insgesamt 500 Experimentierkoffer und rund 200 Nachfüllsets wurden an interessierte Lehrerinnen und Lehrer versandt. Mit der Einführung von „Olly’s Cool Box of Plastics“ im Oktober auf der Sonderschau der K2016 in Düsseldorf gibt es die Experimente für den Grundschulunterricht jetzt auch auf Englisch. In Großbritannien laufen bereits erste Schulungsseminare mit deutscher Unterstützung, so dass „Olly“ bald in jeden Winkel des Königreichs getragen werden kann. Damit ist „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ nun neben dem polnischen „Plastek“ und dem italienischen „Plasty“ in vier Sprachen verfügbar. Eine gute Nachricht gerade auch für bilinguale Schulen, die im neuen Jahr verstärkt durch PlasticsEurope angesprochen werden sollen.

Kuno grüßt zum Neuen Jahr 2017

Kuno wünscht ein frohes Neues Jahr und freut sich auf viele Lehrerseminare in 2017

No Brexit für Kuno

Nach der K 2016 laufen nun für „Ollys Cool Box of Plastics“, dem englischen Bruder von „Kunos coole Kunststoff-Kiste“, die nächsten großen Einführungsveranstaltungen: An zwei großen britischen MINT-Instituten in York und Manchester finden vom 7. bis 9. Dezember Trainingsprogramme für Kunststoff-Botschafter statt, die an englischen Schulen den naturwissenschaftlichen Unterricht unterstützen sollen. Jeweils ein Schwerpunkt dieser Schulungen sind dabei Übungseinheiten mit den fünf Kunststoffexperimenten aus dem „Olly“-Koffer. Ausrichter der Seminare ist die British Plastics Federation (BPF), die maßgeblich an der Übersetzung von „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ ins Englische beteiligt war und nun dafür sorgt, das Experimentierset als Teil ihrer MINT-Strategie in die britischen Schulen zu bringen.

Unterstützt wird die BPF vom STEM Ambassador Programme, einer landesweiten Organisation zur Förderung der naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen an britischen Schulen sowie von PlasticsEurope Deutschland, das mit den „Kuno“-Lehrerseminaren bereits über langjährige Erfahrungen bei der Förderung des MINT-Unterrichts an deutschen Schulen verfügt. Alle teilnehmenden Botschafter dieses Programms erhalten im Anschluss an das Seminar einen Experimentierkoffer von „Olly’s Cool Box of Plastics“ ausgehändigt, um diesen an verschiedenen britischen Schulen vorzustellen.

MINT "Ambassador"-Seminar in York mit Olly und Kuno

MINT-„Ambassador“-Seminar in York mit Olly und Kuno

MINT Schulungszentrum in York

MINT Schulungszentrum in York

Hier gibt es mehr Informationen zum Programm .

Böblinger Lehrerkongress stärkt MINT-Unterricht

Über 300 Lehrkräfte aus dem Südwesten Deutschlands kamen an einen milden Novemberdienstag nach Böblingen, um sich beim Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg über Hilfe für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu informieren. Infoforen, Vorträge zur Experimentalchemie und der „Markt der Möglichkeiten“ mit Präsentationsständen von Unternehmen, Hochschulen und Verbänden sorgten für zielgerichtete Wissensvermittlung und jede Menge Kurzweil.

Ein wichtiger Schwerpunkt des Kongresses, der sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen in Baden-Württemberg richtete, ist es, Naturwissenschaften im Unterricht lebendiger und intensiver zu vermitteln. „Der Weiterbildungsbedarf gerade an Grundschulen ist enorm. Denn der neue Bildungsplan 2016 fordert von den Grundschulpädagogen explizit, Versuche im Unterricht zu integrieren“, erklärt Dr. Tobias Pacher, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den Dialog Schule-Chemie mit den Lehrerkongressen leitet. So ist es Ehrensache für den Verband der Kunststofferzeuger, die Veranstaltung erneut mit einem eigenen Stand zu unterstützen und dort die fünf Kunststoffexperimente aus „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ sowie weitere Schulmaterialien zu präsentieren.

Und das Interesse war groß, schließlich orientieren sich die Kuno-Versuche für die Primarstufe gezielt an den Bedürfnissen heutiger Lehrer: Alle Experimente sind so aufgebaut, dass sie problemlos im Klassenverband und -zimmer durchgeführt werden können. Auch größere Vorkenntnisse zu naturwissenschaftlichen oder chemischen Zusammenhängen sind für die Pädagogen nicht notwendig, um mit den Schülerinnen und Schülern Spaß bei der Erstellung eines Flummis oder dem Ausprobieren einer Kläranlage im Miniformat zu haben.

Lehrerkongress in Böblingen der Chemieverbände Baden-Württembergimg_4671

Weitere Informationen zum Lehrerkongress gibt es auf der Webseite der chemischen Industrie in Baden-Württemberg: www.chemie.com

Informationen zur Schularbeit vom Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope Deutschland gibt es hier.

Ankündigung: Lehrerkongress der chemischen Industrie in Böblingen

Wie lässt sich Chemie besser im Schulalltag verankern? Welche alltagsnahen und praxisbezogenen Experimente sind verfügbar, die schon den jüngsten Schülern Spaß am naturwissenschaftlichen Unterricht vermitteln? Solchen Fragestellungen geht der Lehrerkongress der chemischen Industrie Baden-Württemberg am 22. November in Böblingen nach. Rund 30 Aussteller präsentieren dort auf dem „Markt der Möglichkeiten“ Lehrerinnen und Lehrern ihre Projekte, Ideen und Kooperationsmöglichkeiten. Auch PlasticsEurope Deutschland nutzt die Gelegenheit und präsentiert an einem eigenen Stand seine Schulmaterialien von der Primar- („Kunos coole Kunststoff-Kiste“) bis zur Oberstufe. Denn klar ist: Nur mit gut ausgebildetem MINT-Nachwuchs können die Herausforderungen der Branche, aber auch der Gesellschaft als Ganzes gemeistert werden.

Abgerundet wird dasTagungsprogramm in der Kongresshalle Böblingen durch zwei spannende Vorträge zur Experimentalchemie. Erwartet werden Pädagogen verschiedenster Fachrichtungen, die sich hier mit Gleichgesinnten austauschen können und wichtige Tipps für den MINT-Unterricht bekommen. Kein Wunder, dass der Lehrerkongress der chemischen Industrie als wichtige Plattform für den naturwissenschaftlichen Unterricht, die Berufsorientierung und den Blick in die chemische Industrie gilt.

So sah es 2015 beim Lehrerkongress aus: Experimentalvortrag mit vielen Erlenmeyerkolben

So sah es 2015 beim Lehrerkongress aus: Experimentalvortrag mit vielen Erlenmeyerkolben