22, Sep. 2017
Deutsche Schüler zeigen nach wie vor wenig Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern. Wie Medien kürzlich berichteten, streben in entwickelten Ländern nur in Indonesien und Dänemark noch weniger Jugendliche eine naturwissenschaftliche Karriere an als in Deutschland. Wie lassen sich also Schülerinnen und Schüler hierzulande wieder mehr für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) begeistern? Diese Frage stand im Raum, als sich 15 LehrerInnen aus Grundschulen in Ostfriesland im Energie Erlebnis Zentrum (EEZ) Aurich zu einer Kuno-Fortbildung trafen. Schnell herrschte Einigkeit unter den Teilnehmern, dass mehr Alltagsbezüge und Praxistauglichkeit in den naturwissenschaftlichen Grundschulunterricht gehören. Und genau mit diesem Ziel waren die Lehrkräfte ins EEZ gekommen: Mit den fünf Kunststoff-Experimenten aus „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ lässt sich diese Alltagsnähe nämlich perfekt herstellen. Sei es, dass den Schülern damit die Zusammensetzung eines Fahrradhelms erklärt wird, sei es, dass ihnen vermittelt wird, was den Windelpopo des jüngeren Geschwisterkinds in der Nacht trocken hält. Die modernen Schulungsräume des EEZ eigneten sich perfekt, um sämtliche Versuche aus dem Kuno-Experimentierset in Ruhe durchzugehen. „Die Versuche bauen nicht aufeinander auf, sondern können passend zu den Unterrichtsthemen in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 eingesetzt werden“, erläuterte Tanja Rühl, Kuno-Expertin bei PlasticsEurope Deutschland, den TeilnehmerInnen. Fast alle Experimente können die Schülerinnen und Schüler selbst durchführen.

EEZ Aurich Kuno-Fortbildung 3
Zu der Lehrerfortbildung hatten das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse und PlasticsEurope Deutschland eingeladen. Schon seit mehreren Jahren arbeiten die beiden Organisationen zusammen, um in der niedersächsischen Region nahe der niederländischen Grenze dem Fachkräftemangel zu begegnen und Kinder für naturwissenschaftliche Themen zu gewinnen. So wurde zuletzt eine Lehrerfortbildung in Kooperation mit einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen in Lingen organisiert.

Abgerundet wurde die Schulung in Aurich mit einer Besichtigung des EEZ, in der die weiteren Angebote für Grundschulen und auch für ältere Schüler vorgestellt und gezeigt wurden. Jede teilnehmende Schule erhielt zudem zum Abschluss kostenlos einen Experimentierkoffer „Kunos coole Kunststoff-Kiste“, ein Lehrerheft sowie einen Klassensatz Schülerhefte mit den Versuchserklärungen.
8, Sep. 2017
Studien zum naturwissenschaftlich ausgerichteten Unterricht zeigen: Alltagsnahe Experimente schaffen beste Voraussetzungen für Schüler, den Schulstoff praktisch zu erlernen und besser zu verinnerlichen. Darauf setzt auch das „Kuno“-Experimentierset mit seinen fünf Kunststoffversuchen für die Grundschule. Doch wie schafft man es, Lehrerinnen und Lehrer für den „Kuno“-Koffer zu begeistern und eine etwaige Scheu vor den Experimenten zu nehmen? Neben regelmäßig stattfindenden Lehrerseminaren, einem Facebook-Auftritt und dieser Webseite, in denen die „Kuno“-Versuche jeweils ausführlich erklärt werden, gibt es nun auch einen kurzen Film zu jedem Experiment. Schritt für Schritt wird hier erklärt, wie beispielsweise „die Kläranlage im Miniformat“ funktioniert – genauso einfach und praxisnah wie die Experimente selbst. Damit wird gleich jedem klar: Auch ohne naturwissenschaftliche Vorkenntnisse lässt sich „Kuno“ einfach in den Unterricht integrieren. Neugierig geworden? Hier gibt es schon mal ein Beispiel – zum Vor- und Zurückspielen und einfach immer wieder ansehen:
Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von videopress.com zu laden.
Inhalt laden
Die Filme können auf www.kunoscoolekunststoffkiste.org in der Rubrik „Experimente“ angeschaut werden.
Bildungsarbeit ist ein wichtiges Anliegen des Verbands der Kunststofferzeuger in Deutschland. Seit über 16 Jahren gibt es das „Kuno“-Angebot für die Primarstufe. Bislang haben bereits mehr als 10.000 Schulen, Lehreinrichtungen und Hochschulen von dem MINT-Programm profitiert. Mittlerweile ist „Kuno“ auch auf Englisch, Italienisch und Polnisch verfügbar und wird in vielen Ländern Europas eingesetzt.
23, Aug. 2017
Fast überall in Deutschland hat mittlerweile das neue Schuljahr begonnen. Im Norden zählten einige Bundesländer, darunter Niedersachsen, zu den ersten, bei denen der Unterricht nach den Sommerferien wieder startete. Da passt es prima, dass auch gleich das erste Kuno-Seminar nach der Sommerpause im norddeutschen Raum stattfindet, genauer gesagt in Ostfriesland, also direkt in Küstennähe.
Gemeinsam mit dem Kunststoff Netzwerk Ems-Achse, langjähriger Partner von Kunos coole Kunststoff-Kiste, gibt es am 21. September ein Kuno-Lehrerseminar im Energie-Erlebnis Zentrum Aurich. Noch sind Plätze verfügbar, die Anmeldung erfolgt direkt über die Website der Ems-Achse: https://www.kunststoffnetzwerk-emsachse.de/netzwerkarbeit/.
Damit setzt sich die gute und besondere Zusammenarbeit mit dem Kunststoff-Netzwerk fort: So fand zuletzt im März mit sehr großem Erfolg ein Kuno-Lehrereminar in der bilingualen Rosen Grundschule in Lingen statt, bei der eine Rekordteilnehmerzahl von über 40 Grundschullehrerinnen und -lehrern vermeldet wurde!

Die Zusammenarbeit zwischen Kuno und dem Kunststoff Netzwerk Ems-Achse trägt regelmäßig Früchte
21, Juni 2017
Die Kunststoffbranche in Baden-Württemberg ist ein starker Wirtschaftszweig, der auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Kein Wunder, dass die ansässigen Unternehmen ein Interesse daran haben, dass naturwissenschaftlicher Unterricht in den Schulen des Bundeslandes spannend und interessant vermittelt wird. Ein Baustein dafür soll nun noch stärker als bisher „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ sein. Und damit das gelingt, findet am kommenden Dienstag in Horb am Neckar eine Fortbildung zum Kuno-Experimentierset mit Lehrerinnen und Lehrern aus der Region statt.

Dazu eingeladen hat das INNONET Kunststoff, das sich als eines der dynamischsten Unternehmensnetzwerke Süddeutschlands bezeichnet. Rund 80 Unternehmen aus der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette engagieren sich in diesem Verbund mit internationaler Ausrichtung. Mit dem 2016 eröffneten Plastics InnoCentre unter dem Dach des Technologiezentrums Horb verfügt das Netzwerk seit kurzem über eine einzigartige Anlaufstelle für wissenschaftliche Workshops, Seminare, Fachveranstaltungen, Innovationstage – oder eben Schulungen wie die zu „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Während der Lehrerfortbildung, die von der Kuno-Expertin Tanja Rühl vom Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland ausgerichtet wird, lernen die Teilnehmer die fünf faszinierenden Versuche aus dem Kuno-Koffer kennen und lassen sich zeigen, wie sie damit Schülerinnen und Schüler spielerisch und altersgerecht an das Thema Naturwissenschaften und Kunststoffe heranführen können. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer ein eigenes Exemplar des Experimentiersets und die begleitenden Unterrichtsmaterialilen für die eigene Schule.
Mehr Informationen zur Veranstaltung bietet die Webseite von INNONET Kunststoff.
20, Juni 2017
Seit ungefähr einem dreiviertel Jahr gibt es Kuno nun auch auf Englisch als Olly’s Cool Box of Plastics. Und genauso lange laufen im Vereinigten Königreich die Anstrengungen, das Experimentierset auch auf der Insel zur festen Größe innerhalb des frühen Schulunterrichts zu machen. Wichtige Partner sind dabei die sogenannten „Ambassadors“: Dies sind häufig Repräsentanten aus britischen Kunststoffunternehmen, die sich für die Verbreitung der Box einsetzen und dafür geschult werden. Erste Schulungen fanden in Großbritannien bereits mit sehr viel positiver Resonanz statt.
Ganz aktuell haben nun in Edinburgh Lehrerinnen und Lehrer aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich Gelegenheit, sich über Kunststoffthemen, darunter auch „Olly’s Cool Box of Plastics“, zu informieren. An der renommierten Napier Universität der Stadt findet die erste von drei Stationen der Polymer Study Group der British Plastics Federation statt; in Workshops, mit Vorträgen und beim Networking erfahren die Lehrer alles Wissenswerte zur Vermittlung polymerer Themen im Schulunterricht.
Im Rahmen dieser ersten schottischen Station werden auch wieder neue „Ambassadors“ geschult und motiviert. Um die fünf Kunststoffversuche aus der noch jungen Olly-Box pädagogisch perfekt an die Lehrerschaft zu bringen, reist Kuno-Expertin Tanja Rühl vom Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland für die Trainingssession nach Edinburgh. Mit der Schulung sollen die potentiellen Olly-Botschafter fit gemacht werden für den Gang in die Lehranstalten. Dort sollen sie dann für das alltagsnahe Experimentieren mit Olly „werben“ und gleich auch noch zeigen, wie einfach die fünf Kunststoffversuche im Unterricht einzusetzen sind.

Olly’s Cool Box of Plastics
14, Juni 2017
Sind Jugendliche unpolitisch, angepasst und eher konfliktscheu? Auf die Teilnehmer des Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbs (EYDC) von EPCA und Kunststofferzeugern trifft das auf keinen Fall zu: Die Debatten in Neuss, Tarragona, Mailand und Warschau zeigten vielmehr, wie engagiert und kritisch Schülerinnen und Schüler diskutieren. Die vier Debatten, bei denen Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren diskutierten, standen unter dem Leitmotiv: „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ Eine Jury aus Vertretern von Industrie, NGOs und Medien kürte am Ende jeweils drei nationale Gewinner. Bevor der Europäische Jugend-Debattierwettbewerb am 1. Oktober mit dem Finale in Berlin seinen Höhepunkt erreicht, folgen noch Ausscheidungen in den Niederlanden, in Frankreich und in England. Mehr Informationen gibt es regelmäßig auf Twitter unter #YouthDebate2017 (@PlasticsEuropeD) oder auf der Webseite www.eydc.eu.

Die EYDC in Warschau im Mai 2017
Woher kommt das Engagement für die Jugend? Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Jugend von heute für die Anforderungen von morgen fit zu machen. Innovationen entstehen nur in klugen und phantasievollen Köpfen. Sie sind zudem Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft, für mehr Arbeitsplätze und soziale Teilhabe. Mit den Europäischen Jugend-Debattierwettbewerben setzen sich EPCA und Kunststofferzeuger für die Förderung junger kluger Köpfe ein, um den „Rohstoff“ Wissen zu heben: Schließlich nimmt die Zahl der Fachkräfte aufgrund des demografischen Wandels stetig ab. Im Austausch mit Gleichgesinnten verfeinern die Jugendlichen ihre Argumentationsstile, setzen sich mit einem zukunftsweisenden Branchenthema auseinander und werden so auch ein Stück weit neugierig auf Naturwissenschaften und Technik.
Da es bei letzterem darauf ankommt, früh anzufangen, fördern die Kunststofferzeuger den Spaß an naturwissenschaftlichen Phänomenen und Abläufen bereits in der Schule: mit dem Primarstufenprogramm Kunos coole Kunststoff-Kiste, einer Kunststoff-Probensammlung sowie dem Schulbuch „Kunststoffe – Werkstoffe unserer Zeit“ für die Sekundarstufe.