2, Juni 2016
Eines der wichtigsten Ziele bei der Umsetzung des Kuno-Experimentiersets war es, dass die Versuche in jeder Grundschule und ohne spezielle Laborräume durchgeführt werden können. Und auch die Anzahl an Extramaterialien, die neben dem Koffer benötigt werden, sollte möglichst klein gehalten werden und sich auf Alltagsgegenstände beschränken. Heute wissen wir: Das Ziel wurde erreicht, was sich auch an der großen Zahl an Kuno-Koffern und Nachfüllsets zeigt, die mittlerweile in Deutschland im Einsatz sind.
Damit jeder, der mit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ experimentiert, gleich auf einen Blick sieht, welche Alltagsutensilien dafür notwendig sind, gibt es jetzt einen „Einkaufszettel“ auf der Kuno-Webseite. Er ist übersichtlich nach Experimenten gegliedert und zeigt eindrücklich, mit wie wenig Zusatzmaterial man beim Experimentieren mit Kuno auskommt. Hier mal ein Teller, da mal ein Stein, fertig ist der Versuchsaufbau – so kann bei den Experimenten garantiert nichts schiefgehen.
Hier gehts direkt zum „Einkaufszettel“.
11, Mai 2016
„Kindliche Neugier“ fördern und möglichst lange erhalten, dies war eines der zentralen Anliegen des Lehrerkongresses „Experimentieren in der Grundschule“ in Kirchheim unter Teck bei Stuttgart. Veranstalter waren die Chemie-Verbände Baden-Württemberg, und sie hatten für diesen Tag ein tolles Programm zusammen gestellt. So informierte die erfahrene Chemiedidaktik-Professorin Gisela Lück in einem Impulsvortrag darüber, wie sich „Naturwissenschaften im frühen Kindesalter“ spielerisch und trotzdem zielführend vermitteln lassen.
An zahlreichen Ex
perimentierstationen stand beim Kongress das Anfassen, Ausprobieren und Erfahren im Mittelpunkt. Sachkundelehrerinnen und -lehrer konnten sich den ganzen Tag über spannende Ideen informieren, mit denen man den naturwissenschaftlichen Unterricht abwechslungsreicher und praxisnäher gestalten kann.
Mit dabei war auch „Kunos coole Kunststoff-Kiste“: An der Station von PlasticsEurope Deutschland wurden alle fünf Kuno-Versuche zum ersten Kennenlernen der Kunststoffkiste präsentiert. Und in drei Lehrerseminaren erhielten Lehrer in jeweils einer Stunde weitergehende Informationen zum Experimentieren mit Kuno. Das Interesse beim Kongress an Kuno, aber auch an all den anderen Experimentierstationen von Hochschulen und Pädagogik-Vereinen war riesig, die Atmosphäre toll, und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, damit Kuno beim nächsten Grundschullehrerkongress der Chemieverbände Baden-Württemberg fehlen würde.


Mehr zum Lehrerkongress unter www.chemie.com
3, Mai 2016
Neun Länder nehmen an den Europäischen Jugend-Debattierwettbewerben von PlasticsEurope und dem Petrochemieverband EPCA teil. Nun stehen die ersten nationalen Gewinner fest: Die Kroaten Luka Baković, Tomislav Veble und Matea Maloča bewiesen am 29. April 2016 in Zagreb nicht nur, wie spannend man zu Chemie-, Kunststoff- und Nachhaltigkeitsthemen diskutieren kann, sondern bestachen in der Debatte auch durch besondere rhetorische Fähigkeiten und eine kenntnisreiche Argumentation. Weiter geht es schon am Donnerstag (5.5.2016) in Tarragona, Spanien und am Sonntag (8.5.2016) in Neuss.
In Zagreb diskutierten Jugendliche im feierlichen Sitzungssaal der kroatischen Handelskammer intensiv zu der Frage, ob sie sich ihre Zukunft mit mehr oder weniger Chemie und Kunststoff vorstellen. Eine Expertenjury entschied schließlich darüber, wer seine Sache beim Diskutieren am besten gemacht hatte. Alle 50 Jugendliche überzeugten dabei mit einer pointierten und faktenbasierten Argumentation.
Die drei Gewinner sind:
1. Tomislav Veble (Bildmitte)
2. Matea Maloča (rechts im Bild)
3. Luka Baković (links im Bild)

Die drei Gewinner des kroatischen Jugend-Debattierwettbewerbs: Luka Baković, Tomislav Veble und Matea Maloča
Die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben der Europäische Petrochemieverband EPCA und der Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope. Die Partner wollen den internationalen Austausch fördern und nebenbei Jugendliche für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) begeistern. Wichtig zu wissen: Es geht bei den Debatten nicht darum, welche Meinung eine Sprecherin oder ein Sprecher vertritt, sondern einzig und allein darum, wie überzeugend er oder sie argumentiert. In der Tradition angelsächsischer Debattenwettbewerbe vergibt bei den Wettbewerben nämlich eine Jury Punkte für jeden einzelnen Redebeitrag und wählt am Ende die Sieger aus.
Wer weiß, ob nicht am Sonntag in Neuss ein Jugendlicher mitdiskutiert, der in seiner Schulzeit mit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ experimentiert hat.
Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.eydc.eu.
21, Apr. 2016
Das Interesse in Sachsen an naturwissenschaftlicher Bildung ist traditionell sehr groß. Kein Wunder also, dass „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ nun schon zum wiederholten Male im Raum Leipzig unterwegs war, um Grundschullehrer in die Welt der Kunststoffexperimente einzuführen. Am 20. und 21. April ging es nach Meerane bei Leipzig; interessanterweise, während parallel der 9. MINT-Tag in der sächsischen Messestadt abgehalten wurde. Und auch bei den Kuno-Schulungen in diesem Jahr auf Einladung der Leipziger Universität war das Interesse groß, alle Lehrer mit Feuereifer bei der Sache und die Vorfreude auf das gemeinsame Experimentieren mit den Schülern hinterher spürbar. Denn eines wurde bei den zwei Lehrerseminaren in Meerane deutlich: Leichter als mit den Kuno-Versuchen sind Experimente mit Grundschülern kaum durchzuführen.

14, März 2016
Über 100 Schülerinnen und Schüler aus Limburg und Umgebung kamen am Samstag, 12. März 2016, ins Jugendbildungswerk der Stadt, um spielerisch etwas über Naturwissenschaften und Chemie zu erfahren. Der Andrang war viel größer als gedacht, da bei ähnlichen Veranstaltungen bislang immer nur 40 bis 50 Schüler zu Gast waren. Die Experimente aus „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ waren allerdings so zugkräftig, dass der Raum mit den Kindern und Eltern am Ende rappelvoll war. Das erschwerte zwar das Experimentieren, tat aber der Begeisterung unter den kleinen Gästen keinen Abbruch. Und auch die Erziehungsberechtigten im Saal lernten noch das eine oder andere dazu, als beispielsweise die Kläranlage im Miniformat mit Membranfiltern oder verschiedene Kunststofffolien von bioabbaubar bis wasserlöslich vorgestellt wurden.

Ein Chemieexperte begeistert Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene

Woraus besteht Kunststoff und was kann man alles daraus machen?

Gut gefüllte „Kuno-Show“ in Limburg
14, März 2016
Die Beuth Hochschule für Technik in Berlin, eine Fachhochschule mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, hatte für zwei Tage am 10. und 11. März 2016 „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ zu Besuch. Der Andrang in der Hauptstadt war so groß, so dass die Teilnehmerzahl in den Seminaren ausnahmsweise an beiden Tagen erhöht werden musste – und trotzdem blieben über 30 Interessierte außen vor. Um das Interesse der Primarstufenlehrerinnen und -lehrer aus Berlin und Brandenburg an Kunststoffexperimenten für den Sachkundeunterricht zu befriedigen, sind im Dezember weitere Seminare geplant; dann auch wieder in den Räumlichkeiten der Beuth Hochschule.

Gut besuchtes Kuno-Seminar an der Beuth-Fachhochschule

Abschlussbild mit Lehrern und ganz vielen Kuno-Koffern in Berlin