Inklusiv unterrichten mit „Kuno“

Inklusiver Unterricht – ein Ansatz, der die Lehrer vor ganz neue Herausforderungen stellt. Wie sollen sie mit den heterogenen Lerngruppen umgehen? Wie können sie am besten auf die verschiedenen Fähigkeiten der Schüler eingehen? Wie fördern, ohne zu überfordern?

Antworten und Anregungen bekamen Grundschullehrer im Fach Naturwissenschaften beim Fachtag des LISUM (Landesinstitut für Schule und Medien) Berlin-Brandenburg in Ludwigsfelde bei Potsdam. Mit dabei : „Kunos coole Kunststoff-Kiste“.

In zwei „Kuno“-Workshops lernten insgesamt 40 Grundschullehrer, wie sie ihre Schüler über einfache Experimente an das Thema Kunststoff heranführen können. Damit sie das Gelernte auch im Unterricht umsetzen können, bekamen die Lehrer jeweils eine „Kuno“-Kiste für ihre Grundschulklasse geschenkt. Der Clou des Experimentier-Sets: Auch ohne viele Worte und komplizierte Erklärungen können die fünf Kunststoff-Versuche im Klassenverband eingesetzt werden. Dazu kommt, dass durch die Arbeit in Kleingruppen starke Schülerinnen und Schüler die Schwächeren unterstützen können. So haben alle etwas von dem praxisnahen Unterricht – und sind mit Spaß bei der Sache. Dieses Konzept überzeugte auch die Lehrkräfte aus Berlin und Brandenburg.

Der LISUM-Fachtag wurde unterstützt vom Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. und der Siemens Stiftung.

Nachhaltigkeit lernen mit „Kuno“

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung – dazu trägt auch „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ bei. Auf einer Fachtagung an der Hochschule Fulda sind Grundschullehrer dafür selber in die Schülerrolle geschlüpft und haben gelernt, wie sie ihre Schüler kindgerecht an das Thema Kunststoffe heranführen können.

Die zwei Workshops mit je 18 Teilnehmern fanden im Rahmen der Fachtagung „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“ statt. Das Ziel: Lehrern und anderen Bildungsakteuren Impulse zu geben, wie Kinder und Jugendliche für Themen wie Klimaschutz, Mobilität und Konsum sensibilisiert werden können. In den „Kuno“-Workshops erhielten die Grundschullehrer daher nicht nur Hintergrundinformationen, wie sie das Experimentier-Set in ihren Unterricht integrieren können, sondern auch ein kostenloses Exemplar von „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ für ihre Grundschule. Somit lernen künftig noch mehr Grundschüler in Hessen mit den fünf „Kuno“-Experimenten die Welt der Kunststoffe kennen – und den Wert des Werkstoffs für eine nachhaltige Zukunft.

Veranstaltet wurde die Tagung vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Ausrichter waren die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen und der Verband der Chemischen Industrie Hessen.

Mehrsprachig unterwegs: Kuno und Olly zu Gast in Lingen

„Kunos coole Kunststoff-Kiste“ ist für ein Seminar mit rund 40 Grundschullehrern nach Lingen gereist – aber nicht alleine: Mit dabei war auch „Olly’s cool Box of Plastics“. „Kuno“ gibt es nämlich nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Italienisch und Polnisch.

Kuno-Lehrerseminar in Lingen, Ems-Achse

Für das mehrsprachige Angebot hätte der Veranstaltungsort nicht besser geeignet sein können: In Lingen war „Kuno“ zu Gast bei ROBIGS, der ROSEN Bilingualen Grundschule. Die ROSEN Gruppe ist ein internationales Unternehmen mit mehr als 20 verschiedenen Nationalitäten am Standort Lingen. Dementsprechend fördert die Grundschule auch Zweisprachigkeit und den frühen Zugang zu Naturwissenschaft und Technik. Organisiert wurde das Lehrerseminar in Zusammenarbeit mit einem langjährigen Kuno-Partner, dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse. Das Netzwerk forciert die Kooperation zwischen den 200 Unternehmen der Kunststoffindustrie in der Wachstumsregion Ems-Achse, gelegen zwischen Ruhrgebiet und Nordsee an der niederländischen Grenze.

Dazu zählen auch Initiativen, um Kinder und Jugendliche an die Themen Chemie und Kunststoffe heranzuführen und Interesse für naturwissenschaftliche Berufe zu wecken. Die eingeladenen Sachkundelehrerinnen und -lehrer waren dafür die genau richtige Zielgruppe: Mit großer Begeisterung und viel Engagement stürzten sich alle Teilnehmer ans Ausprobieren der fünf Kunststoffversuche – und freuten sich im Anschluss über je einen Kuno-Koffer für ihre jeweilige Schule. Eine englische Kiste blieb direkt in Lingen bei der Robigs-Schule und bereichert dort ab sofort den bilingualen Sachkundeunterricht.

didacta: Neben Inklusion und Integration nicht die MINT-Bildung vergessen

Noch bis Samstag präsentieren sich  mehr als 800 Aussteller aus fast 50 Ländern bei der didacta in Stuttgart. Im Mittelpunkt der größten Fachmesse für Bildung in Europa – die Veranstalter rechnen in den fünf Messetagen mit rund 90.000 Besuchern –  stehen die Themen Digitalisierung, Inklusion und Integration. Keine leichten Themen; wer mag da noch darauf hinweisen, dass auch bei der Förderung des MINT-Unterrichts weiter Handlungsbedarf besteht? Denn: Deutschland ist ein Exportland, dass von seinen klugen Köpfen lebt. Bildung in naturwissenschaftlichen Fächern ist dabei unverzichtbar. Und aktuelle Studien wiesen erst kürzlich wieder darauf hin, dass deutsche Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich nicht zur MINT-Spitze zählen.

Der Verband der Chemischen Industrie und PlasticsEurope Deutschland präsentieren daher auf der didacta gemeinschaftlich ihre didaktische Konzepte, mit denen naturwissenschaftliche Bildung bereits in der Grundschule und darüber hinaus unterstützt werden kann. Ein wichtiger Baustein ist der praxisorientierte Unterricht, der so einfach und selbsterklärend gestaltet ist, dass Lehrerinnen und Lehrer keine Berührungsängste haben müssen  – und gleichzeitig nicht das Gefühl bekommen, durch all die anderen gesellschaftlichen Aufgaben überfordert zu sein (s.o.). Auf breites Interesse stieß während der Messe gerade auch deshalb das Experimentierset „Kunos coole Kunststoff-Kiste“: Hier sind fünf alltagsnahe Kunststoffversuche in Lernstoff und Methodik optimal auf das Alter von Grundschulkindern abgestimmt; die Experimente vermitteln Spaß und Wissen und können problemlos im Klassenzimmer durchgeführt werden.

Wer sich selbst vergewissern möchte, findet den Gemeinschaftsstand noch bis morgen in Halle 5, Stand 5B92 auf dem Stuttgarter Messegelände. 

Mehr Informationen zur Messe gibt es auf der Webseite der didacta.

Vorstellung der fünf Kunststoffexperimente auf der didacta 2017

Vorstellung der fünf Kunststoffexperimente auf der didacta 2017

Bildungsmesse Didacta 2017 mit Kunststoffexperimenten

Zur weltgrößten Bildungsmesse didacta werden in den kommenden fünf Tagen etwa 100.000 Besucher, 900 führende Unternehmen aus über 25 Ländern sowie zahlreiche Akteure und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erwartet. Wer sich über aktuelle Trends in Schule und Hochschule, bei der beruflichen Bildung oder in der frühkindlichen Erziehung informieren möchte, ist in Stuttgart dieser Tage genau richtig. Auch mit dabei auf dem Messegelände der Landeshauptstadt sind der Fonds der Chemischen Industrie sowie PlasticsEurope Deutschland. In Halle 5, Stand 5B92 präsentieren beide Organisationen alltags- und anwendungsnahen Chemie- und Sachunterricht, der neugierig auf naturwissenschaftliche Themen und Schulfächer machen soll.

Das vielfältige Angebot des Fonds, der vom Verband der chemischen Industrie ausgestattet wird, reicht dabei von Finanzmitteln für Experimente, kostenfreie Unterrichtsmaterialien bis hin zur Referendarförderung. Dazu zählen „Experimente für pfiffige Forscher“ und zur „Nanotechnologie“ sowie ein Mitmachexperiment zur faszinierenden Welt der Superabsorber. Ergänzt wird das umfangreiche Programm in diesem Jahr durch die fünf Kunststoffexperimente von „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Aufgrund ihrer Alltags- und Praxisnähe eignen sich die Versuche ideal für eine Präsentation auf der didacta: Die Versuche können von Grundschulen eigenständig und unkompliziert eingesetzt werden, da der Koffer bereits bis auf wenige Alltagsgegenstände alle Materialien und nötigen „Werkzeuge“ enthält. Zusammen mit dem Lehrer- und Schülerheft ist es mit „Kuno“ möglich, wie ein Forscher zu experimentieren und spielerisch die Eigenschaften des Werkstoffs kennen zu lernen. Unter diesen Voraussetzungen sorgen die Unterrichtsmaterialien der Chemie- und Kunststoffverbände sicher für den einen oder anderen „Wow“-Effekt bei den Messebesuchern.

Die Kuno-Experimente auf der Münchner Mitmachmesse Forscha 2016

 

Allgemeine Informationen zur didacta 2017 finden Sie unter:
www.messe-stuttgart.de/didacta

Auch in Polen boomt „Kuno“

Blätter rascheln, Stifte werden hervor gekramt, hier schaut noch jemand schnell auf sein Smartphone, ehe sich endgültig eine gespannte Stille über die Gruppe legt. Dann geht es los und Edyta Wielgus-Barry betritt den Raum, der mit knapp 30 Lehrkräften gut gefüllt ist. Die promovierte Chemikerin arbeitet seit gut 7 Jahren für PlasticsEurope Polska und vertritt gemeinsam mit einem kleinen Team von Warschau aus die Interessen der Kunststofferzeuger in Polen. Seit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ vor einigen Jahren als „Plastek“ auch im Nachbarland eingeführt wurde, schult die 42jährige polnische Lehrer und Universitätslehrkräfte im Umgang mit den fünf Kunststoffversuchen. Auch bei der heutigen Veranstaltung in Polens siebtgrößter Stadt Stettin zeigt sich, dass die Resonanz im Nachbarland auf das Primarstufenprogramm sehr positiv ist. An diesem sonnigen Herbstmorgen sind sämtliche Seminarstühle besetzt und beim gemeinsamen Ausprobieren der Experimente bleiben alle Teilnehmer engagiert bei der Sache. Sofort werden Wasserbehälter für die „Kläranlage im Miniformat“ befüllt und die verschiedenen Kunststofffolien aus dem „Plastek“-Koffer einer genaueren Prüfung unterzogen. Dabei wird viel gelacht und nachgefragt.

Gut besuchtes Lehrerseminar in Szczecin

Gut besuchtes Lehrerseminar in Stettin

Edyta Wielgus-Barry schult Lehrkräfte in Kielce

Edyta Wielgus-Barry schult Lehrkräfte in Kielce

Dieser Erfolg spiegelt sich auch in den reinen Zahlen: Allein im Jahr 2016 führte PlasticsEurope Polska fünf Schulungs-seminare in Zentral- und Westpolen durch und erreichte damit etwa 220 Lehrerinnen und Lehrer. Wie toll die Kunststoffexperimente im Unterricht aufgenommen werden, zeigen die vielen hundert Einsendungen von polnischen Schülerinnen und Schülern, die sich jedes Jahr am „Plastek“-Märchenwettbewerb beteiligen.

In ihren Schulungen weist Edyta Wielgus-Barry zudem immer auch auf den Wert von Kunststoff beim Erreichen von mehr Ressourceneffizienz, Energieeinsparungen und Klimaschutz hin. Auch, dass der Werkstoff am Ende der Nutzenphase vielfältig verwertet werden kann, ist Thema. Wielgus-Barry hofft, dass die Lehrkräfte diese Aspekte auch in den Unterricht integrieren, denn noch hat Polen bei der Verwertung von Kunststoffabfällen im Vergleich zu Deutschland Nachholbedarf. So erfüllt „Plastek“ nicht nur den Zweck, die MINT-Fachkräfte von morgen zu fördern, sondern sensibilisiert gleichzeitig auch für Umweltthemen.

Mehr zum polnischen Primarstufenprogramm gibt es auf www.plasticseurope.org/pl.

Einige tolle Klassenbeiträge zum "Plastek"-Märchenwettbewerb aus 2016

Einige tolle Klassenbeiträge zum „Plastek“-Märchenwettbewerb aus 2016