Willkommen bei Kuno!

Das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger


Bremer MINT-Förderung mit Kuno & mehr

Erstmals arbeitete das Kuno-Team bei PlasticsEurope Deutschland dieser Tage mit der Hochschule Bremen-Oldenburg zusammen. Dazu wurde ein Seminar für Grundschullehrerinnen aus der Region zu den aktuell vier Kunststoffexperimenten durchgeführt, das in Kooperation mit dem Lehrerfortbildungszentrum der Universität Bremen stattfand. Über 20 Lehrerinnen staunten über die Vielfalt des Werkstoffs und freuten sich über die neuen Möglichkeiten für ihren Sachkundeunterricht sowie je einen eigenen Kuno-Koffer für die jeweiligen Grundschulen!

Doch damit steht die Zusammenarbeit erst am Anfang: Übergeordnetes Ziel ist es, in Bremen ein Schülerlabor mit dem Schwerpunkt Kunststoff aufzubauen, in dem auch die anderen Lehrmaterialien der Kunststofferzeuger zum Einsatz kommen, namentlich das Schulbuch „Kunststoffe – Werkstoffe unserer Zeit“ und die Kunststoff-Probensammlung. Erste Gespräche wurden im Rahmen der Lehrerfortbildung bereits geführt. Damit könnte in der Hansestadt in Kürze ein weiterer wichtiger Baustein für eine bessere MINT-Bildung in Deutschland entstehen.


Großer Fortbildungskongress der GDCh in Karlsruhe

Wie gelingt es, den modernen Chemieunterricht so spannend und abwechslungsreich zu gestalten, dass heutige Schülergenerationen mehr Spaß an den Naturwissenschaften bekommen? Diese zentrale Frage schwebte über der dreitägigen Fortbildungs- und Vortragstagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). „Chemie ist nachhaltig!“ lautete denn auch das Motto des Kongresses, der vom 13. bis 15. September an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe stattfand, Sitz eines der bundesweit sieben Lehrerfortbildungszentren der GDCh. Rund 365 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei informierten sich in 70 Experimental- und Diskussionsvorträgen, zahlreichen Workshops und einer Poster-Session über aktuelle Ergebnisse der chemiedidaktischen Forschung.

Im Fokus der Tagung standen praxisnahe Themen und die Frage, wie sie sich im Chemieunterricht umsetzen lassen. Während bei den Diskussionsvorträgen neue Konzepte für den Chemieunterricht und Schülerlabore präsentiert wurden, zeigten die Experimentalvorträge, wie die praktische Anwendung aussehen kann. Mittendrin im Markt der Möglichkeiten des Kongresses waren neben zahlreichen Schulbuchverlagen und dem Verband der Chemischen Industrie auch das Experimentierset der Kunststofferzeuger, Kunos coole Kunststoff-Kiste, präsent. Unzählige Fachgespräche mit Lehrkräften ob und wie Kuno auf Experimentiertagen, Schulfesten und Projektwochen eingesetzt werden könnte, zeigten das ungebrochene Interesse an dem Schulset. Dazu besuchten viele Didaktik-Fachleute den Stand von PlasticsEurope Deutschland, um sich über das Kuno-Set zu informieren oder über mögliche Aktualisierungen zu sprechen.

GDCh Tagung Karlsruhe Sept. 2018

GDCh Tagung Karlsruhe Sept. 2018

Weitere Informationen zur GDHc-Tagung gibt es hier.


Alltagsnahes Experimentieren vor den Toren Hamburgs

Der September hält Kuno bislang in Atem, eine Lehrerfortbildung jagt die nächste: So fand jüngst ein Seminar im niedersächsischen Buchholz bei der dortigen Zukunftswerkstatt statt. Es war ein großartiges Event mit umtriebigen Organisatoren und vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern aus der Region vor den Toren Hamburgs. Das Ziel von Kunststofferzeugern und Zukunftswerkstatt ist dabei deckungsgleich: Da Kinder die Welt mit allen Sinnen erforschen, gehört praktisch erworbenes Wissen unbedingt mit auf die Lehrpläne. Wissensvermittlung mit Praxisnähe verfestigt sich viel besser in den Köpfen als rein auswendig gelerntes Faktenwissen. Besonders hoch ist der Lerneffekt bei Kindern und Jugendlichen übrigens, wenn die Experimente einen engen Bezug zu ihrem Alltag haben – und genau hier setzen die fünf Kuno-Experimente an: Sei es der Absorberversuch mit dem Bezug zur Kinderwindel oder die Herstellung eines Mini-Sturzhelms aus Kunststoff. Das Praktische und Lebensnahe an Kuno wurde auch in Buchholz begeisternd von den Lehrerinnen und Lehrern aufgenommen, die im Anschluss an die Fortbildung mit einem „eigenen“ Experimentier-Set für ihre jeweilige Schule nach Hause gingen.

Kuno bei der Zukunftswerkstatt in Buchholz

Kuno bei der Zukunftswerkstatt in Buchholz

Über die zukunftswerkstatt
Die zukunftswerkstatt begeistert seit 2013 Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Durch unsere Workshops und Projekte bauen Kinder und Jugendliche ein Grundverständnis für technologische Zusammenhänge auf. Jährlich nehmen ca. 2.500 Teilnehmer/innen an unseren Programmen teil. Mehr als 85% sind begeistert und möchten die zukunftswerkstatt erneut besuchen. (Text von der Webseite der Initiative)


Wenn der Chemiepark Schwarzheide ruft …

Verbandsarbeit lebt von den Mitgliedsunternehmen, die sie tragen und mitgestalten, und genau so ist es auch beim Kuno-Experimentierkoffer: Immer häufiger finden mittlerweile Lehrerfortbildungen von PlasticsEurope Deutschland rund um Standorte der kunststofferzeugenden Industrie statt, unterstützt durch Unternehmen, die so MINT-Fächer stärken und junge Menschen neugierig auf Kunststoff und Chemie machen wollen. Zum Kuno-Neustart im Anschluss an die Sommerferien fand nun eine Schulung zum Experimentierset im Chemiepark Schwarzheide in Brandenburg statt. Rund 15 Lehrerinnen und Lehrer aus der Region waren gekommen, um die Kunststoffexperimente aus dem Koffer auszuprobieren und sich über Tipps und Kniffe zu den Versuchen auszutauschen. Drei Stunden lang wurde rege diskutiert, ausprobiert und erfolgreich experimentiert. Nach dem knapp dreistündigen Seminar ging jede Lehrkraft mit einem eigenen Kuno-Koffer für die jeweilige Grundschule sowie vieler toller neuer Ideen und Anregungen für den Schulunterricht nach Hause.

Kuno in Schwarzheide mit INEOS Styrolution Wolfgang RüsselerZur Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war extra auch Standort-Direktor Wolfgang Rüssler (Ineos Styrolution) vorbei gekommen, der kurz ein paar Informationen zum Unternehmen preisgab und berichtete, dass Schulungen wie die heutige bereits seit längerem erfolgreich in Frankfurt laufen würden und auch in der Region Brandenburg fortgeführt werden sollen.


Ein Olé für Kuno

Das Kuno-Experimentierset wird immer mehr zu einem Europa umspannenden Schulprojekt: Nachdem bereits Länder wie Polen, Italien und Großbritannien die Materialien des ursprünglich deutschen Kunststoffversuche-Koffers in ihre jeweiligen Landessprachen übersetzt haben und die Experimente in dortigen Schulen einsetzen, zieht Spanien jetzt nach. Die erste Schule in Madrid kam bereits in den Genuss einer Kuno-Unterrichtsstunde, allerdings experimentierten die Kinder noch mit der englischen Ausgabe „Olly’s Cool Box of Plastics“. Doch die Übersetzung von Kuno ins Spanische steht bereits in den Startlöchern und soll möglichst bald umgesetzt sein, so dass dann noch weitere Schulen in Madrid und darüber hinaus spannende und praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten des Werkstoffs Kunststoff bekommen. Die spanischen Kollegen bei PlasticsEurope haben sich jedenfalls schon mal in die Kunststoffexperimente eingearbeitet, um hier größtmögliche Unterstützung zu liefern.

Kuno in Spanien 3

Kuno in Spanien 1

Kuno in Spanien 2

 

 

 

 

 

 

 

Auch „Olly’s Cool Box of Plastics“ boomt: Die polnischen Kollegen von PlasticsEurope erhalten in den nächsten Tagen 30 Exemplare des englischen bzw. pan-europäischen Experimentier-Koffers für bilinguale Schulen in Polen, während über eines der international operierenden Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope weitere Exemplare nach Mexiko bzw. zu Standorten in den USA versendet wurden.


Großer MINT-Tag im Mainzer Umland

Budenheim bei Mainz war jüngst für einen Tag das MINT-Zentrum in Rheinland-Pfalz: In Kooperation mit dem dortigen Landesverband des VCI war der Verband der Kunststofferzeuger mit zwei Seminaren zu „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ vertreten und begeisterte die Teilnehmer für den Einsatz naturwissenschaftlicher Experimente, dem Ziel der MINT-Fortbildung. Trotz des durchaus ernsten Anliegens stand der Spaß bei den Versuchen im Mittelpunkt: Viele Pädagogen staunten beispielsweise nicht schlecht, wie viel Flüssigkeit ein einziger Löffel Superabsorber, wie er u.a. in Windeln eingesetzt wird, aufnehmen kann. So wurden den Lehrkräften viele praktische Tipps und Anleitungen vermittelt, alle alltagsnah und MINT-freundlich. Letztlich waren es jeweils über 20 Grundschullehrerinnen und -lehrer, die sich beim MINT-Tag in den zwei Kuno-Workshops über die fünf spannenden Kunststoff-Versuche informierten. Sie lernten unter anderem, dass fast alle Experimente von den Schülerinnen und Schülern selbst ausprobiert werden können und auch keine speziellen Labor- oder Chemieräume für die Durchführung notwendig sind.

MINT-Tag Budenheim 2018

MINT-Tag in Budenheim bei Mainz im April 2018

Darüber hinaus schauten in Budenheim viele weitere Lehrer am Infostand von PlasticsEurope Deutschland vorbei und erfuhren so, dass die Kunststofferzeuger neben Kuno auch noch ein Sekundarstufen-Schulbuch und eine Probensammlung zu Kunststoff anbieten. Nach diesem erfolgreichen MINT-Tag ist jedenfalls klar, dass die Zusammenarbeit zwischen VCI Rheinland-Pfalz und PlasticsEurope fortgesetzt wird.

 

 


Unter Laborbedingungen: Kuno zu Gast in Nürnberg

Sie sind mittlerweile wichtige Unterstützer der Kuno-Projekte und eines spannenden MINT-Unterrichts: Die Rede ist von Lehrerfortbildungszentren deutscher Universitäten, die verstärkt auch Seminare zu den fünf Experimenten der Kunststofferzeuger anbieten. Jüngst war dies auch in Franken der Fall: An der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg hatte das dortige Chemielehrer-Fortbildungszentrum rund 20 Lehrkräfte aus der Region zu Gast, um gemeinsam mit PlasticsEurope Deutschland die spannenden Kuno-Versuche vorzustellen.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

Auch wenn es eigentlich nicht nötig war, da die Experimente ganz einfach im Klassenzimmer und ohne Schutzkleidung durchgeführt werden können, fand die Schulung in den modernen Laborräumlichkeiten der Universität statt. Zudem durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit örtlichen Laborkitteln bestücken und sich so tatsächlich einen Tag lang wie echte Forscher fühlen. Ein Gefühl, dass die Lehrkräfte hoffentlich bald in ihre Klassen weiter tragen, in dem sie dort fleißig mit ihren Schülerinnen und Schülern zu und mit modernen Materialien experimentieren.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018