Willkommen bei Kuno!

Das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger


Großer Fortbildungskongress der GDCh in Karlsruhe

Wie gelingt es, den modernen Chemieunterricht so spannend und abwechslungsreich zu gestalten, dass heutige Schülergenerationen mehr Spaß an den Naturwissenschaften bekommen? Diese zentrale Frage schwebte über der dreitägigen Fortbildungs- und Vortragstagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). „Chemie ist nachhaltig!“ lautete denn auch das Motto des Kongresses, der vom 13. bis 15. September an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe stattfand, Sitz eines der bundesweit sieben Lehrerfortbildungszentren der GDCh. Rund 365 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei informierten sich in 70 Experimental- und Diskussionsvorträgen, zahlreichen Workshops und einer Poster-Session über aktuelle Ergebnisse der chemiedidaktischen Forschung.

Im Fokus der Tagung standen praxisnahe Themen und die Frage, wie sie sich im Chemieunterricht umsetzen lassen. Während bei den Diskussionsvorträgen neue Konzepte für den Chemieunterricht und Schülerlabore präsentiert wurden, zeigten die Experimentalvorträge, wie die praktische Anwendung aussehen kann. Mittendrin im Markt der Möglichkeiten des Kongresses waren neben zahlreichen Schulbuchverlagen und dem Verband der Chemischen Industrie auch das Experimentierset der Kunststofferzeuger, Kunos coole Kunststoff-Kiste, präsent. Unzählige Fachgespräche mit Lehrkräften ob und wie Kuno auf Experimentiertagen, Schulfesten und Projektwochen eingesetzt werden könnte, zeigten das ungebrochene Interesse an dem Schulset. Dazu besuchten viele Didaktik-Fachleute den Stand von PlasticsEurope Deutschland, um sich über das Kuno-Set zu informieren oder über mögliche Aktualisierungen zu sprechen.

GDCh Tagung Karlsruhe Sept. 2018

GDCh Tagung Karlsruhe Sept. 2018

Weitere Informationen zur GDHc-Tagung gibt es hier.


Wenn der Chemiepark Schwarzheide ruft …

Verbandsarbeit lebt von den Mitgliedsunternehmen, die sie tragen und mitgestalten, und genau so ist es auch beim Kuno-Experimentierkoffer: Immer häufiger finden mittlerweile Lehrerfortbildungen von PlasticsEurope Deutschland rund um Standorte der kunststofferzeugenden Industrie statt, unterstützt durch Unternehmen, die so MINT-Fächer stärken und junge Menschen neugierig auf Kunststoff und Chemie machen wollen. Zum Kuno-Neustart im Anschluss an die Sommerferien fand nun eine Schulung zum Experimentierset im Chemiepark Schwarzheide in Brandenburg statt. Rund 15 Lehrerinnen und Lehrer aus der Region waren gekommen, um die Kunststoffexperimente aus dem Koffer auszuprobieren und sich über Tipps und Kniffe zu den Versuchen auszutauschen. Drei Stunden lang wurde rege diskutiert, ausprobiert und erfolgreich experimentiert. Nach dem knapp dreistündigen Seminar ging jede Lehrkraft mit einem eigenen Kuno-Koffer für die jeweilige Grundschule sowie vieler toller neuer Ideen und Anregungen für den Schulunterricht nach Hause.

Kuno in Schwarzheide mit INEOS Styrolution Wolfgang RüsselerZur Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war extra auch Standort-Direktor Wolfgang Rüssler (Ineos Styrolution) vorbei gekommen, der kurz ein paar Informationen zum Unternehmen preisgab und berichtete, dass Schulungen wie die heutige bereits seit längerem erfolgreich in Frankfurt laufen würden und auch in der Region Brandenburg fortgeführt werden sollen.


Großer MINT-Tag im Mainzer Umland

Budenheim bei Mainz war jüngst für einen Tag das MINT-Zentrum in Rheinland-Pfalz: In Kooperation mit dem dortigen Landesverband des VCI war der Verband der Kunststofferzeuger mit zwei Seminaren zu „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ vertreten und begeisterte die Teilnehmer für den Einsatz naturwissenschaftlicher Experimente, dem Ziel der MINT-Fortbildung. Trotz des durchaus ernsten Anliegens stand der Spaß bei den Versuchen im Mittelpunkt: Viele Pädagogen staunten beispielsweise nicht schlecht, wie viel Flüssigkeit ein einziger Löffel Superabsorber, wie er u.a. in Windeln eingesetzt wird, aufnehmen kann. So wurden den Lehrkräften viele praktische Tipps und Anleitungen vermittelt, alle alltagsnah und MINT-freundlich. Letztlich waren es jeweils über 20 Grundschullehrerinnen und -lehrer, die sich beim MINT-Tag in den zwei Kuno-Workshops über die fünf spannenden Kunststoff-Versuche informierten. Sie lernten unter anderem, dass fast alle Experimente von den Schülerinnen und Schülern selbst ausprobiert werden können und auch keine speziellen Labor- oder Chemieräume für die Durchführung notwendig sind.

MINT-Tag Budenheim 2018

MINT-Tag in Budenheim bei Mainz im April 2018

Darüber hinaus schauten in Budenheim viele weitere Lehrer am Infostand von PlasticsEurope Deutschland vorbei und erfuhren so, dass die Kunststofferzeuger neben Kuno auch noch ein Sekundarstufen-Schulbuch und eine Probensammlung zu Kunststoff anbieten. Nach diesem erfolgreichen MINT-Tag ist jedenfalls klar, dass die Zusammenarbeit zwischen VCI Rheinland-Pfalz und PlasticsEurope fortgesetzt wird.

 

 


Unter Laborbedingungen: Kuno zu Gast in Nürnberg

Sie sind mittlerweile wichtige Unterstützer der Kuno-Projekte und eines spannenden MINT-Unterrichts: Die Rede ist von Lehrerfortbildungszentren deutscher Universitäten, die verstärkt auch Seminare zu den fünf Experimenten der Kunststofferzeuger anbieten. Jüngst war dies auch in Franken der Fall: An der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg hatte das dortige Chemielehrer-Fortbildungszentrum rund 20 Lehrkräfte aus der Region zu Gast, um gemeinsam mit PlasticsEurope Deutschland die spannenden Kuno-Versuche vorzustellen.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

Auch wenn es eigentlich nicht nötig war, da die Experimente ganz einfach im Klassenzimmer und ohne Schutzkleidung durchgeführt werden können, fand die Schulung in den modernen Laborräumlichkeiten der Universität statt. Zudem durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit örtlichen Laborkitteln bestücken und sich so tatsächlich einen Tag lang wie echte Forscher fühlen. Ein Gefühl, dass die Lehrkräfte hoffentlich bald in ihre Klassen weiter tragen, in dem sie dort fleißig mit ihren Schülerinnen und Schülern zu und mit modernen Materialien experimentieren.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

 


Wichtige naturwissenschaftliche Bausteine für Papenburger Lehrkräfte

Fünf kleine Kunst(stoff)stücke wurden in der vergangenen Woche in Papenburg präsentiert: Auf Einladung des langjährigen Kuno-Partners Ems-Achse und Salamander – Technische Kunststoffprofile GmbH kamen rund 30 Grundschullehrkräfte zusammen, um die fünf Experimente aus „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ auszuprobieren. Und egal, ob es das Herstellen eines Flummis oder die Mini-Wasseraufbereitungsanlage war, die Lehrerinnen und Lehrer waren mit großem Spaß und großer Begeisterung bei der Sache. Dabei lernten sie die zahlreichen Vorzüge bei der Umsetzung in den Unterricht kennen: Fast alle Experimente können von den Schülerinnen und Schülern später selbst durchgeführt werden, und jedes Experiment hat einen engen Alltagsbezug.

Kuno-Seminar Ems-Achse 2018 Papenburg

 

Kuno-Seminar Ems-Achse 2018 Papenburg 3

Kuno-Seminar Ems-Achse 2018 Papenburg 2

Dabei zeigte sich auch in Papenburg: Der Kuno-Experimentierkoffer für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren kann ein wichtiger Baustein zur naturwissenschaftlichen Bildung im Grundschulalter sein. Und um diese Botschaft in die Schulen zu bringen, finden regelmäßig Lehrerfortbildungen in der Ems-Region in Niedersachsen statt: Mindestens zweimal im Jahr ist der Verband der Kunststofferzeuger zwischen Aurich und Bentheim aktiv. Aber auch in andere Teile der Republik reist das Kuno-Bildungsteam für Lehrerseminare. Hier gibt es eine Übersicht zu allen Terminen und Städten.

 


Experimentieren in Oberbayern

Bayern ist ein starker Chemiestandort und viele der dort angesiedelten Unternehmen sind wichtiger Teil der Kunststoff-Wertschöpfungskette. Hier wie anderswo gilt: Nur wenn Schülerinnen und Schüler frühzeitig und möglichst abwechslungsreich die Welt der Naturwissenschaften kennen lernen, wächst die Chance, dass aus den Schulen ausreichend Fachkräfte erwachsen. Lehrerinnen und Lehrern Lust auf praxisnahen MINT-Unterricht zu machen, war dann auch das Ziel der Kuno-Lehrerfortbildung, die Ende Februar auf Einladung der Bayerischen Chemieverbände und InfraServ im Chemiepark Gendorf in der oberbayerischen Stadt Burgkirchen an der Alz stattfand. Das Interesse in der Region, die ein wichtiger Standort der Kunststofferzeugung in Deutschland ist, war dabei sehr groß und das Seminar innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Hier sind ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:

Kuno-Fortbildung Burgkirchen a.d. Alz 2018

Natürlich hat auch diesmal wieder jeder Teilnehmer im Anschluss an die Fortbildung einen Experimentierkoffer zur Verwendung in der jeweiligen Schule mitbekommen. So können die spannenden Versuche direkt in der oberbayerischen Region an verschiedensten Grundschulen eingesetzt werden.


Was Kunos Brüder so im Jahr 2017 machten …

Englisches Experimentierset Olly

Englisches Experimentierset Olly

Seit etwas über einem Jahr gibt es Kuno nun auch auf Englisch als Olly’s Cool Box of Plastics. Die englische Sprachversion ist damit die jüngste innerhalb der Kuno-Familie. Im vergangenen Jahr konnte Olly erstmals richtig durchstarten: Fast 100 Olly-Experimentiersets wurden seit Einführung bereits verteilt, vor allem im Vereinigten Königreich, aber auch in Deutschland. Wichtige Partner sind dabei die sogenannten „Ambassadors“: Dies sind häufig Repräsentanten britischer Kunststoffunternehmen, die sich für die Verbreitung der Box an englischen und schottischen Schulen einsetzen und dafür geschult werden. Nach ersten Seminaren in Manchester und York fand in 2017 auch eine Schulung in Edinburgh gemeinsam mit der British Plastics Federation statt. Zudem nutzen einige Kunststoffverarbeiter und -Erzeuger in Großbritannien den Olly-Koffer bereits, um für Naturwissenschaften zu begeistern und auf den Mangel an Fachkräften aufmerksam zu machen.

Polen hat neben Deutschland die längsten Erfahrungen mit den fünf Kunststoffexperimenten für Grundschulen, seit sieben Jahren gibt es den polnischen Plastek. Und auch bei ihm gilt die Devise, möglichst direkt auf die Menschen zuzugehen, um über Gespräche und Schulungen zu zeigen, wie einfach und alltagsnah die Kunststoffversuche im Unterricht eingesetzt werden können. So wurden allein 2017 sechs Lehrerseminare in Städten in Masuren, Pommern und Schlesien durchgeführt. Über 200 Schulen erhielten im vergangenen Jahr einen Experimentierkoffer, bei zahlreichen Bildungsmessen und -konferenzen wurde Plastek präsentiert. Und auch der Märchenwettbewerb aus dem Plastek-Schülerheft entwickelt sich bei polnischen Grundschülern zum Renner, der immer wieder zahlreiche kreative und schöne Einsendungen hervor zaubert.

Plastek-Schulung Gliwice 2017

Plastek-Schulung Gliwice 2017 (1)

Plastek-Schulung 2017

Plastek-Schulung Gliwice 2017 (2)

 

 

 

 

 

 

Bliebe noch Italien, wo der dortige Plasty eng in das Bildungsprogramm des italienischen Chemieverbands integriert ist und bei Messen und Präsentationen von Unternehmen eingesetzt wird. Damit sind Kuno und seine Brüder bereits in vier Ländern Europas aktiv, fördern den Forschergeist in Klassenzimmern von Apulien bis Glasgow, motivieren durch praktische Übungen in der Schule für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Metropolregion Warschau oder im Emsland – und sorgen so letztlich mit dafür, dass die europäische Kunststoff- und Chemiebranche auch künftig auf gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen kann.