Willkommen bei Kuno!

Das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger


Unter Laborbedingungen: Kuno zu Gast in Nürnberg

Sie sind mittlerweile wichtige Unterstützer der Kuno-Projekte und eines spannenden MINT-Unterrichts: Die Rede ist von Lehrerfortbildungszentren deutscher Universitäten, die verstärkt auch Seminare zu den fünf Experimenten der Kunststofferzeuger anbieten. Jüngst war dies auch in Franken der Fall: An der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg hatte das dortige Chemielehrer-Fortbildungszentrum rund 20 Lehrkräfte aus der Region zu Gast, um gemeinsam mit PlasticsEurope Deutschland die spannenden Kuno-Versuche vorzustellen.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

Auch wenn es eigentlich nicht nötig war, da die Experimente ganz einfach im Klassenzimmer und ohne Schutzkleidung durchgeführt werden können, fand die Schulung in den modernen Laborräumlichkeiten der Universität statt. Zudem durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit örtlichen Laborkitteln bestücken und sich so tatsächlich einen Tag lang wie echte Forscher fühlen. Ein Gefühl, dass die Lehrkräfte hoffentlich bald in ihre Klassen weiter tragen, in dem sie dort fleißig mit ihren Schülerinnen und Schülern zu und mit modernen Materialien experimentieren.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

 


Engagierte Jugendliche – spannende Themen – strahlende Gewinner

Spannend ging es zu am 21. April im Rheinischen Landestheater in Neuss, als über 50 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland zum Thema „Leben, lernen, arbeiten und mobil sein in Smart Cities der Zukunft: mit oder ohne Kunststoff und Petrochemie?“ diskutierten. Anlass dafür war der deutsche Entscheid des Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbs (EYDC, European Youth Debating Competition), der zum mittlerweile dritten Mal in Folge vom Petrochemieverband EPCA und dem Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope organisiert wird. Im Fokus standen neben klassischen Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität von morgen und Sharing Economy auch Aspekte des Datenschutzes und einer freiheitlichen Gesellschaft. Wichtig zum Erreichen des Debattenziels war es, immer wieder einen Bezug zur Petrochemie und zum Werkstoff Kunststoff herzustellen. Am besten gelang dies in Neuss letztlich Friedrich Reichel aus Meissen im Bild (lks.), Robin Balzereit aus Wiesbaden und Joanna Maria Kesicka aus Görlitz.

Die Gewinner des deutschen EYDC-Endausscheids 2018

Die drei Erstplatzierten nehmen nun am 8. Oktober am europäischen Wettbewerbsfinale in Wien teil und vertreten dort die deutschen Farben. Beim EYDC 2018 gehen übrigens Schülerinnen und Schüler aus neun europäischen Ländern an den Start. Hauptanliegen der Organisatoren ist es, mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, die Ansichten und Wünsche der jungen Generation kennen zu lernen und ihr die Chance zu geben, neue Fähigkeiten zu erwerben und sich mit bedeutenden Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Wer bei der EYDC gewinnen will, muss gute Argumente haben, diese schlüssig und rhetorisch gekonnt vortragen und schnell und geschickt auf andere Meinungen reagieren. Unerheblich ist dabei, ob die Rednerinnen und Redner Petrochemie und Kunststoff als Teil der Lösung oder Teil des Problems sehen, denn die Jugendlichen werden ungeachtet ihrer Meinung in eine Pro-Gruppe, eine Con-Gruppe und das Plenum eingeteilt. Eine Jury mit Repräsentanten von Industrie, Politik, Medien sowie von EPCA und PlasticsEurope wählt die Sieger aus und bewertet dabei allein die Debattierleistung der Teilnehmer­innen und Teilnehmer.

Hier sind weitere Eindrücke von der Veranstaltung:

Webseiten: www.eydc.eu, www.epca.eu, www.plasticseurope.org
Twitter: #youthdebate2018

 

 


Im Dialog mit der Jugend: Europäische Debattenreihe zu Smart Cities, Kunststoff und Petrochemie

EYDC Visual website 2018 small

Schulische Förderung endet nicht mit der Grundschule. Darum gehen die Bildungsprojekte der Kunststofferzeuger weit über das Primarstufenprogramm Kuno hinaus. Ein aktuelles Beispiel: Der Europäische Jugend-Debattierwettbewerb 2018.

Wie werden wir in den Städten der Zukunft leben? Werden diese Städte Smart Cities sein? Wird die Mobilität in den intelligenten Städten der Zukunft komplett vernetzt sein? Werden Drohnen uns Waren liefern, werden Arbeitsplätze und Schulen, so wie wir sie kennen, noch existieren? Und welchen Beitrag können Kunststoffe und Petrochemie hier leisten? Mit Fragen wie diesen befassen sich in Kürze etwa 50 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland bei der dritten Ausgabe des Europäischen Jugenddebattierwettbewerbs EYDC (European Youth Debating Competition). Zum mittlerweile dritten Mal organisiert PlasticsEurope gemeinsam mit dem Petrochemieverband EPCA die Debattenreihe, an der in diesem Jahr neun EU-Länder teilnehmen.

Den Auftakt macht Deutschland: In Neuss diskutieren die Jugendlichen am 21. April 2018 zum Leitthema „Leben, lernen, arbeiten und mobil sein in Smart Cities der Zukunft: mit oder ohne Kunststoff und Petrochemie?“. Pro Debatte nehmen 50 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren teil. Die Schüler werden für die Debatte unabhängig von ihrer persönlichen Meinung in eine Pro-Gruppe, eine Con-Gruppe und das Plenum eingeteilt. Eine Jury mit Repräsentanten von Industrie, Politik, Medien sowie von EPCA und PlasticsEurope wählt die Sieger aus und bewertet dabei allein die Debattierleistung der Teilnehmer­innen und Teilnehmer. Die besten drei der Debatte repräsentieren Deutschland später beim europäischen Finale am 8. Oktober 2018 in Wien; dieses Europafinale ist eingebettet in den 52. EPCA-Jahreskongress. Insgesamt stehen 2018 neun nationale Veranstaltungen auf der EYDC-Liste: neben Deutschland sind Belgien und die Niederlande mit einem gemeinsamen Benelux-Finale, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kroatien, Polen und Spanien dabei.

Europäischer Jugend-Debattierwettbewerb 2018 von EPCA und PlasticsEurope startet in Neuss

Erster Halt Neuss: Jugendliche debattieren am 21. April zu Smart Cities und die Rolle von Petrochemie und Kunststoff

Das Ziel aus Sicht der Industrie: mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen, die Ansichten und Wünsche der jungen Generation kennen lernen und ihr die Chance geben, neue Fähigkeiten zu erwerben und sich mit bedeutenden Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Dazu knüpft die Veranstaltung unmittelbar an Diskussionen an, die Schüler und Jugendliche aktuell bewegen. Bereits 2017 nahmen über 400 Schülerinnen und Schüler aus sieben EU-Mitgliedstaaten an der Debattierreihe teil; und sowohl im vergangenen als auch zwei Jahre zuvor zeigten sich die teilnehmenden Jugendlichen wissbegierig, schlagfertig und gut informiert. Der besondere Charme der Veranstaltung: Beide Sichtweisen, sowohl die Vor- als auch die Nachteile von Kunststoff und Kunststoffprodukten werden in den Veranstaltungen beleuchtet. Dazu sorgen nicht nur die Argumente der Jugendlichen, sondern jeweils einleitende Pro- und Contra-Reden von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem Umweltschutz.

Mehr Informationen bieten die Veranstaltungswebseite www.eydc.eu, die Onlineauftritte der Veranstalter www.epca.eu und www.plasticseurope.org sowie auf Twitter der Hashtag #youthdebate2018. Und auch die Kuno-Webseite berichtet regelmäßig über den Wettbewerb.


Hannoversche Experimentiergier: IdeenExpo mit gutem Start

Anfassen, Ausprobieren, Experimentieren: Seit Samstag wird in Hannover getüftelt, was das Zeug hält. Bis zum 18. Juni ist die IdeenExpo in der Stadt und lädt Schüler und Jugendliche auf dem Messegelände zu naturwissenschaftlichen Experimenten ein. Ob Versuche mit Robotern, handwerkliches Metallgießen oder das Testen von verschiedenen Kunststofffolien: Neun Tage lang präsentieren Industrie und Handwerk, Arbeitgeber und Unternehmensverbände, Hochschulen und Bundesministerien rund 650 Mitmach-Exponate und 700 Workshops. Ziel des Großereignisses, bei dem mit mehr als 300.000 Besuchern gerechnet wird, ist der Kampf gegen den Fachkräftemangel. Die IdeenExpo möchte dafür wieder den Forschergeist in Kindern und Jugendlichen wecken und sie für Berufe in den Bereichen Physik, Biologie, Mathematik und Informatik, kurz MINT, begeistern.

IdeenExpo 2017 Hannover (2)

Mitten im Getümmel am Stand der Chemischen Industrie (Halle 9, Stand LA03) ist auch Kunos coole Kunststoff-Kiste dabei: Hier können Schülerinnen und Schüler nach Herzenslust die fünf Kunststoff-Versuche aus dem Koffer ausprobieren. In den ersten Tagen zeigten sich in Hannover nicht nur Kinder, sondern auch Eltern und Erwachsene generell begeistert von den Experimenten, sei es die Kläranlage im Miniformat oder das Herstellen eines Flummis. Über das MINT-Thema hinaus werden aber auch andere gesellschaftliche Anliegen mit der Kuno-Kiste addressiert: So wird unter anderem dafür sensibilisiert, dass Kunststoffe zu schade zum Wegwerfen sind und als wertvoller Rohstoff am Ende ihres Lebensweges verwertet gehören. Und auch die oft geforderte Integration von Kindern mit Migrationshintergrund gelingt mit Kuno häufig „spielend“, wie bei vielen Gesprächen am Rande der Kunststoff-Experimente bestätigt wurde. Selbst Fußballfanfeindschaften ruhten daher in Halle 9 für einen Augenblick, wenn es an das gemeinsame Experimentieren ging.

IdeenExpo 2017 Hannover (1)

Beim Auftaktwochenende stürmten bereits tausende Kinder, Jugendliche und Eltern die Schau – nach Angaben der Veranstalter mehr als bei vorangegangenen IdeenExpos -, und auch der Austellungsbereich der Chemie war immer gut besucht. Hier gibt es Details zum Programm der IdeenExpo und weitere Informationen zur Veranstaltung, die noch bis Sonntag, 18. Juni läuft. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.

 


Gegen den Fachkräftemangel: Jugendliche debattieren zu Petrochemie und Kunststoff

Fachkräfte und Akademiker aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) werden seit Jahren händeringend gesucht. Allein in Deutschland waren Ende April über 400.000 Stellen im MINT-Bereich nicht besetzt. Hier liegt die Arbeitslosigkeit bei Fachkräften mit MINT-Bildung auf einem historischen Tiefstand. Und auch beim Einkommen erzielen Facharbeiter aus dem mathematisch-technischen Bereich höhere Werte als andere Beschäftigte – Tendenz steigend. Fazit: Wer naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildet ist, hat wesentlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Menschen mit anderen Qualifikationen – das gilt für Deutschland, aber auch für andere Teile Europas.

Genau hier setzen die Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbe von PlasticsEurope und dem Petrochemieverband EPCA an: In sieben europäischen Ländern diskutieren und argumentieren Jugendliche von April bis September zu MINT-Themen und den Beiträgen von Kunststoff und Petrochemie zu unserem digitalen Zeitalter. Mit der Debattenreihe soll bei Jugendlichen möglichst früh der Spaß und die Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Disziplinen geweckt werden. Im Verbund mit weiteren Initiativen und Projekten der Kunststoffindustrie beispielsweise mit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ soll so die Chance für die Ausbildung zukünftiger Naturwissenschaftler erhöht und damit dem aktuellen Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegengewirkt werden.

Die ersten nationalen Debatten in Deutschland und Spanien sind bereits gelaufen. Die besten drei Schülerinnen und Schüler der jeweiligen nationalen Debatten starten Anfang Oktober beim europäischen Finale im Rahmen der EPCA-Jahrestagung in Berlin. Nächste Station ist am 16. Mai Mailand, wo etwa 80 Jugendliche aus der Lombardei zum Leitmotiv „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ debattieren. Eine Jury aus Vertretern von Industrie, Medien, der Wissenschaft sowie von EPCA und PlasticsEurope bewertet dann die Argumente und „Performance“ der Teilnehmer und kürt die drei Gewinner, die nach Berlin reisen dürfen.

EYDC 2016 Mailand-Gewinner

Kunststofferzeuger und EPCA organisieren die Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbe bereits das zweite Jahr in Folge: Auch 2016 war Mailand mit dabei, hier sind die damaligen Gewinner kurz nach dem Wettbewerb.

Mehr Informationen zur Debattenreihe gibt es auf den Webseiten von EPCA und PlasticsEurope oder unter www.eydc.eu.

 


Lehrerkongress zum „Experimentieren in der Grundschule“ in Bruchsal

Chemie als Schulfach kann spannend und ganz nah am Leben sein. Die Disziplin kann Neugierde wecken und faszinierendes Wissen vermitteln. Viele engagierte Lehrer versuchen daher, ihre Schüler schon frühzeitig für die Chemie zu begeistern, am besten bereits mit dem Sachkundeunterricht in der Grundschule. Die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, ist ein wichtiges Ziel von „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Und dafür beteiligt sich die Schulinitiative der Kunststofferzeuger auch immer wieder an Lehrerkongressen im gesamten Bundesgebiet. Am Donnerstag, 18. Mai, haben Grundschullehrer nun in Bruchsal Gelegenheit, das Kunststoff-Experimentierset direkt kennen zu lernen. Im dortigen Bürgerzentrum findet der Kongress „Experimentieren in der Grundschule“ organisiert von den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg statt. Präsentiert werden zahlreiche Anregungen und Tipps rund um den Sachunterricht, darunter ein „Kuno“-Seminar.

Im Mittelpunkt steht dabei das Experimentieren und Ausprobieren: Wie lässt sich Lust auf Chemie und angrenzende naturwissenschaftliche Fächer machen? Wie funktionieren Schulversuche mit einer ganzen Klasse ? Für welche Klassenstufen sind welche Experimente geeignet? Dazu kommen Expertenvorträge zum Thema Sicherheit, MINT und Science Mobil.

Interesse? Hier geht es zum Programmflyer.

Lehrerfortbildung der Chemie-Verbände Baden-Württemberg in Bruchsal 2017

Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg


Europäische Jugenddebattenreihe stoppt in Tarragona

Viele Bildungsexperten sehen europäische Schüler schlecht gerüstet für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Digitalisierung und Globalisierung führen dazu, dass sich Bildungsstätten permanent verändern müssen, was nicht immer im Gleichschritt mit dem technischen Wandel geschieht. Um die Jugend von heute dabei zu unterstützen, den Anforderungen einer globalisierten Welt zu genügen, haben der Europäische Petrochemieverband EPCA und der Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope nach 2016 zum zweiten Mal die „European Youth Debating Competition“ (www.eydc.eu) ins Leben gerufen: Ziel der diesjährigen Debattenserie, die in sieben EU-Ländern stattfindet, ist es unter anderem, Jugendliche für naturwissenschaftliche Themen zu begeistern und die Bedeutung von petrochemischen Erzeugnissen für den digitalen Wandel zu beleuchten.

Den Auftakt der Debattenreihe machte diesmal Deutschland: In Neuss diskutierten etwa 50 Jugendliche zum Leitthema „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ Hier geht’s zum Rückblick. Spanien ist nun die zweite Station auf der Debattenreise: Am 11. Mai entscheidet sich in Tarragona, welche drei spanischen Jugendlichen das Zeug dazu haben, beim Europafinale in Berlin im Rahmen der 51. EPCA-Jahrestagung dabei zu sein. Für Spannung ist auch diesmal wieder gesorgt, zeigte doch bereits die Neusser Debatte, wie engagiert, gut vorbereitet und zielstrebig die Jugend von heute argumentiert und diskutiert.

PlasticsEurope - EYDC 2017 - Neuss

Konzentrierte Atmosphäre beim deutschen Endausscheid der Jugenddebatte in Neuss

Mehr Informationen zum Europäischen Jugenddebattierwettbewerb von EPCA und PlasticsEurope bietet auf Twitter der Hashtag #youthdebate2017.