Willkommen bei Kuno!

Das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger


INNONET Kunststoff lädt zur Kuno-Schulung nach Horb

Die Kunststoffbranche in Baden-Württemberg ist ein starker Wirtschaftszweig, der auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Kein Wunder, dass die ansässigen Unternehmen ein Interesse daran haben, dass naturwissenschaftlicher Unterricht in den Schulen des Bundeslandes spannend und interessant vermittelt wird. Ein Baustein dafür soll nun noch stärker als bisher „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ sein. Und damit das gelingt, findet am kommenden Dienstag in Horb am Neckar eine Fortbildung zum Kuno-Experimentierset mit Lehrerinnen und Lehrern aus der Region statt.

Die Koffer stehen bereit: Jeder Teilnehmer einer Kuno-Fortbildung erhält ein Experimentierset für die Schule

Dazu eingeladen hat das INNONET Kunststoff, das sich als eines der dynamischsten Unternehmensnetzwerke Süddeutschlands bezeichnet. Rund 80 Unternehmen aus der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette engagieren sich in diesem Verbund mit internationaler Ausrichtung. Mit dem 2016 eröffneten Plastics InnoCentre unter dem Dach des Technologiezentrums Horb verfügt das Netzwerk seit kurzem über eine einzigartige Anlaufstelle für wissenschaftliche Workshops, Seminare, Fachveranstaltungen, Innovationstage – oder eben Schulungen wie die zu „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Während der Lehrerfortbildung, die von der Kuno-Expertin Tanja Rühl vom Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland ausgerichtet wird, lernen die Teilnehmer die fünf faszinierenden Versuche aus dem Kuno-Koffer kennen und lassen sich zeigen, wie sie damit Schülerinnen und Schüler spielerisch und altersgerecht an das Thema Naturwissenschaften und Kunststoffe heranführen können. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer ein eigenes Exemplar des Experimentiersets und die begleitenden Unterrichtsmaterialilen für die eigene Schule.

Mehr Informationen zur Veranstaltung bietet die Webseite von INNONET Kunststoff.


Schottische Ambassador für „Olly’s Cool Box of Plastics“ gesucht

Seit ungefähr einem dreiviertel Jahr gibt es Kuno nun auch auf Englisch als Olly’s Cool Box of Plastics. Und genauso lange laufen im Vereinigten Königreich die Anstrengungen, das Experimentierset auch auf der Insel zur festen Größe innerhalb des frühen Schulunterrichts zu machen. Wichtige Partner sind dabei die sogenannten „Ambassadors“: Dies sind häufig Repräsentanten aus britischen Kunststoffunternehmen, die sich für die Verbreitung der Box einsetzen und dafür geschult werden. Erste Schulungen fanden in Großbritannien bereits mit sehr viel positiver Resonanz statt.

Ganz aktuell haben nun in Edinburgh Lehrerinnen und Lehrer aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich Gelegenheit, sich über Kunststoffthemen, darunter auch „Olly’s Cool Box of Plastics“, zu informieren. An der renommierten Napier Universität der Stadt findet die erste von drei Stationen der Polymer Study Group der British Plastics Federation statt; in Workshops, mit Vorträgen und beim Networking erfahren die Lehrer alles Wissenswerte zur Vermittlung polymerer Themen im Schulunterricht.

Im Rahmen dieser ersten schottischen Station werden auch wieder neue „Ambassadors“ geschult und motiviert. Um die fünf Kunststoffversuche aus der noch jungen Olly-Box pädagogisch perfekt an die Lehrerschaft zu bringen, reist Kuno-Expertin Tanja Rühl vom Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland für die Trainingssession nach Edinburgh. Mit der Schulung sollen die potentiellen Olly-Botschafter fit gemacht werden für den Gang in die Lehranstalten. Dort sollen sie dann für das alltagsnahe Experimentieren mit Olly „werben“ und gleich auch noch zeigen, wie einfach die fünf Kunststoffversuche im Unterricht einzusetzen sind.

Olly's cool box of plastics

Olly’s Cool Box of Plastics

 


Europäischer Jugend-Debattierwettbewerb: 4 x 3 Länderchampions gekürt

Sind Jugendliche unpolitisch, angepasst und eher konfliktscheu? Auf die Teilnehmer des Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbs (EYDC) von EPCA und Kunststofferzeugern trifft das auf keinen Fall zu: Die Debatten in Neuss, Tarragona, Mailand und Warschau zeigten vielmehr, wie engagiert und kritisch Schülerinnen und Schüler diskutieren. Die vier Debatten, bei denen Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren diskutierten, standen unter dem Leitmotiv: „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ Eine Jury aus Vertretern von Industrie, NGOs und Medien kürte am Ende jeweils drei nationale Gewinner. Bevor der Europäische Jugend-Debattierwettbewerb am 1. Oktober mit dem Finale in Berlin seinen Höhepunkt erreicht, folgen noch Ausscheidungen in den Niederlanden, in Frankreich und in England. Mehr Informationen gibt es regelmäßig auf Twitter unter #YouthDebate2017 (@PlasticsEuropeD) oder auf der Webseite www.eydc.eu.

EYDC Warschau 2017

Die EYDC  in Warschau im Mai 2017

Woher kommt das Engagement für die Jugend? Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Jugend von heute für die Anforderungen von morgen fit zu machen. Innovationen entstehen nur in klugen und phantasievollen Köpfen. Sie sind zudem Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft, für mehr Arbeitsplätze und soziale Teilhabe. Mit den Europäischen Jugend-Debattierwettbewerben setzen sich EPCA und Kunststofferzeuger für die Förderung junger kluger Köpfe ein, um den „Rohstoff“ Wissen zu heben: Schließlich nimmt die Zahl der Fachkräfte aufgrund des demografischen Wandels stetig ab. Im  Austausch mit Gleichgesinnten verfeinern die Jugendlichen ihre Argumentationsstile, setzen sich mit einem zukunftsweisenden Branchenthema auseinander und werden so auch ein Stück weit neugierig auf Naturwissenschaften und Technik.

Da es bei letzterem darauf ankommt, früh anzufangen, fördern die Kunststofferzeuger den Spaß an naturwissenschaftlichen Phänomenen und Abläufen bereits in der Schule: mit dem Primarstufenprogramm Kunos coole Kunststoff-Kiste, einer Kunststoff-Probensammlung sowie dem Schulbuch „Kunstoffe – Werkstoffe unserer Zeit“ für die Sekundarstufe.


Hannoversche Experimentiergier: IdeenExpo mit gutem Start

Anfassen, Ausprobieren, Experimentieren: Seit Samstag wird in Hannover getüftelt, was das Zeug hält. Bis zum 18. Juni ist die IdeenExpo in der Stadt und lädt Schüler und Jugendliche auf dem Messegelände zu naturwissenschaftlichen Experimenten ein. Ob Versuche mit Robotern, handwerkliches Metallgießen oder das Testen von verschiedenen Kunststofffolien: Neun Tage lang präsentieren Industrie und Handwerk, Arbeitgeber und Unternehmensverbände, Hochschulen und Bundesministerien rund 650 Mitmach-Exponate und 700 Workshops. Ziel des Großereignisses, bei dem mit mehr als 300.000 Besuchern gerechnet wird, ist der Kampf gegen den Fachkräftemangel. Die IdeenExpo möchte dafür wieder den Forschergeist in Kindern und Jugendlichen wecken und sie für Berufe in den Bereichen Physik, Biologie, Mathematik und Informatik, kurz MINT, begeistern.

IdeenExpo 2017 Hannover (2)

Mitten im Getümmel am Stand der Chemischen Industrie (Halle 9, Stand LA03) ist auch Kunos coole Kunststoff-Kiste dabei: Hier können Schülerinnen und Schüler nach Herzenslust die fünf Kunststoff-Versuche aus dem Koffer ausprobieren. In den ersten Tagen zeigten sich in Hannover nicht nur Kinder, sondern auch Eltern und Erwachsene generell begeistert von den Experimenten, sei es die Kläranlage im Miniformat oder das Herstellen eines Flummis. Über das MINT-Thema hinaus werden aber auch andere gesellschaftliche Anliegen mit der Kuno-Kiste addressiert: So wird unter anderem dafür sensibilisiert, dass Kunststoffe zu schade zum Wegwerfen sind und als wertvoller Rohstoff am Ende ihres Lebensweges verwertet gehören. Und auch die oft geforderte Integration von Kindern mit Migrationshintergrund gelingt mit Kuno häufig „spielend“, wie bei vielen Gesprächen am Rande der Kunststoff-Experimente bestätigt wurde. Selbst Fußballfanfeindschaften ruhten daher in Halle 9 für einen Augenblick, wenn es an das gemeinsame Experimentieren ging.

IdeenExpo 2017 Hannover (1)

Beim Auftaktwochenende stürmten bereits tausende Kinder, Jugendliche und Eltern die Schau – nach Angaben der Veranstalter mehr als bei vorangegangenen IdeenExpos -, und auch der Austellungsbereich der Chemie war immer gut besucht. Hier gibt es Details zum Programm der IdeenExpo und weitere Informationen zur Veranstaltung, die noch bis Sonntag, 18. Juni läuft. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.

 


Gegen den Fachkräftemangel: Jugendliche debattieren zu Petrochemie und Kunststoff

Fachkräfte und Akademiker aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) werden seit Jahren händeringend gesucht. Allein in Deutschland waren Ende April über 400.000 Stellen im MINT-Bereich nicht besetzt. Hier liegt die Arbeitslosigkeit bei Fachkräften mit MINT-Bildung auf einem historischen Tiefstand. Und auch beim Einkommen erzielen Facharbeiter aus dem mathematisch-technischen Bereich höhere Werte als andere Beschäftigte – Tendenz steigend. Fazit: Wer naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildet ist, hat wesentlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Menschen mit anderen Qualifikationen – das gilt für Deutschland, aber auch für andere Teile Europas.

Genau hier setzen die Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbe von PlasticsEurope und dem Petrochemieverband EPCA an: In sieben europäischen Ländern diskutieren und argumentieren Jugendliche von April bis September zu MINT-Themen und den Beiträgen von Kunststoff und Petrochemie zu unserem digitalen Zeitalter. Mit der Debattenreihe soll bei Jugendlichen möglichst früh der Spaß und die Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Disziplinen geweckt werden. Im Verbund mit weiteren Initiativen und Projekten der Kunststoffindustrie beispielsweise mit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ soll so die Chance für die Ausbildung zukünftiger Naturwissenschaftler erhöht und damit dem aktuellen Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegengewirkt werden.

Die ersten nationalen Debatten in Deutschland und Spanien sind bereits gelaufen. Die besten drei Schülerinnen und Schüler der jeweiligen nationalen Debatten starten Anfang Oktober beim europäischen Finale im Rahmen der EPCA-Jahrestagung in Berlin. Nächste Station ist am 16. Mai Mailand, wo etwa 80 Jugendliche aus der Lombardei zum Leitmotiv „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ debattieren. Eine Jury aus Vertretern von Industrie, Medien, der Wissenschaft sowie von EPCA und PlasticsEurope bewertet dann die Argumente und „Performance“ der Teilnehmer und kürt die drei Gewinner, die nach Berlin reisen dürfen.

EYDC 2016 Mailand-Gewinner

Kunststofferzeuger und EPCA organisieren die Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbe bereits das zweite Jahr in Folge: Auch 2016 war Mailand mit dabei, hier sind die damaligen Gewinner kurz nach dem Wettbewerb.

Mehr Informationen zur Debattenreihe gibt es auf den Webseiten von EPCA und PlasticsEurope oder unter www.eydc.eu.

 


Lehrerkongress zum „Experimentieren in der Grundschule“ in Bruchsal

Chemie als Schulfach kann spannend und ganz nah am Leben sein. Die Disziplin kann Neugierde wecken und faszinierendes Wissen vermitteln. Viele engagierte Lehrer versuchen daher, ihre Schüler schon frühzeitig für die Chemie zu begeistern, am besten bereits mit dem Sachkundeunterricht in der Grundschule. Die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, ist ein wichtiges Ziel von „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Und dafür beteiligt sich die Schulinitiative der Kunststofferzeuger auch immer wieder an Lehrerkongressen im gesamten Bundesgebiet. Am Donnerstag, 18. Mai, haben Grundschullehrer nun in Bruchsal Gelegenheit, das Kunststoff-Experimentierset direkt kennen zu lernen. Im dortigen Bürgerzentrum findet der Kongress „Experimentieren in der Grundschule“ organisiert von den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg statt. Präsentiert werden zahlreiche Anregungen und Tipps rund um den Sachunterricht, darunter ein „Kuno“-Seminar.

Im Mittelpunkt steht dabei das Experimentieren und Ausprobieren: Wie lässt sich Lust auf Chemie und angrenzende naturwissenschaftliche Fächer machen? Wie funktionieren Schulversuche mit einer ganzen Klasse ? Für welche Klassenstufen sind welche Experimente geeignet? Dazu kommen Expertenvorträge zum Thema Sicherheit, MINT und Science Mobil.

Interesse? Hier geht es zum Programmflyer.

Lehrerfortbildung der Chemie-Verbände Baden-Württemberg in Bruchsal 2017

Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg


Europäische Jugenddebattenreihe stoppt in Tarragona

Viele Bildungsexperten sehen europäische Schüler schlecht gerüstet für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Digitalisierung und Globalisierung führen dazu, dass sich Bildungsstätten permanent verändern müssen, was nicht immer im Gleichschritt mit dem technischen Wandel geschieht. Um die Jugend von heute dabei zu unterstützen, den Anforderungen einer globalisierten Welt zu genügen, haben der Europäische Petrochemieverband EPCA und der Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope nach 2016 zum zweiten Mal die „European Youth Debating Competition“ (www.eydc.eu) ins Leben gerufen: Ziel der diesjährigen Debattenserie, die in sieben EU-Ländern stattfindet, ist es unter anderem, Jugendliche für naturwissenschaftliche Themen zu begeistern und die Bedeutung von petrochemischen Erzeugnissen für den digitalen Wandel zu beleuchten.

Den Auftakt der Debattenreihe machte diesmal Deutschland: In Neuss diskutierten etwa 50 Jugendliche zum Leitthema „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?“ Hier geht’s zum Rückblick. Spanien ist nun die zweite Station auf der Debattenreise: Am 11. Mai entscheidet sich in Tarragona, welche drei spanischen Jugendlichen das Zeug dazu haben, beim Europafinale in Berlin im Rahmen der 51. EPCA-Jahrestagung dabei zu sein. Für Spannung ist auch diesmal wieder gesorgt, zeigte doch bereits die Neusser Debatte, wie engagiert, gut vorbereitet und zielstrebig die Jugend von heute argumentiert und diskutiert.

PlasticsEurope - EYDC 2017 - Neuss

Konzentrierte Atmosphäre beim deutschen Endausscheid der Jugenddebatte in Neuss

Mehr Informationen zum Europäischen Jugenddebattierwettbewerb von EPCA und PlasticsEurope bietet auf Twitter der Hashtag #youthdebate2017.