Willkommen bei Kuno!

Das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger


Ein Olé für Kuno

Das Kuno-Experimentierset wird immer mehr zu einem Europa umspannenden Schulprojekt: Nachdem bereits Länder wie Polen, Italien und Großbritannien die Materialien des ursprünglich deutschen Kunststoffversuche-Koffers in ihre jeweiligen Landessprachen übersetzt haben und die Experimente in dortigen Schulen einsetzen, zieht Spanien jetzt nach. Die erste Schule in Madrid kam bereits in den Genuss einer Kuno-Unterrichtsstunde, allerdings experimentierten die Kinder noch mit der englischen Ausgabe „Olly’s Cool Box of Plastics“. Doch die Übersetzung von Kuno ins Spanische steht bereits in den Startlöchern und soll möglichst bald umgesetzt sein, so dass dann noch weitere Schulen in Madrid und darüber hinaus spannende und praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten des Werkstoffs Kunststoff bekommen. Die spanischen Kollegen bei PlasticsEurope haben sich jedenfalls schon mal in die Kunststoffexperimente eingearbeitet, um hier größtmögliche Unterstützung zu liefern.

Kuno in Spanien 3

Kuno in Spanien 1

Kuno in Spanien 2

 

 

 

 

 

 

 

Auch „Olly’s Cool Box of Plastics“ boomt: Die polnischen Kollegen von PlasticsEurope erhalten in den nächsten Tagen 30 Exemplare des englischen bzw. pan-europäischen Experimentier-Koffers für bilinguale Schulen in Polen, während über eines der international operierenden Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope weitere Exemplare nach Mexiko bzw. zu Standorten in den USA versendet wurden.


Großer MINT-Tag im Mainzer Umland

Budenheim bei Mainz war jüngst für einen Tag das MINT-Zentrum in Rheinland-Pfalz: In Kooperation mit dem dortigen Landesverband des VCI war der Verband der Kunststofferzeuger mit zwei Seminaren zu „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ vertreten und begeisterte die Teilnehmer für den Einsatz naturwissenschaftlicher Experimente, dem Ziel der MINT-Fortbildung. Trotz des durchaus ernsten Anliegens stand der Spaß bei den Versuchen im Mittelpunkt: Viele Pädagogen staunten beispielsweise nicht schlecht, wie viel Flüssigkeit ein einziger Löffel Superabsorber, wie er u.a. in Windeln eingesetzt wird, aufnehmen kann. So wurden den Lehrkräften viele praktische Tipps und Anleitungen vermittelt, alle alltagsnah und MINT-freundlich. Letztlich waren es jeweils über 20 Grundschullehrerinnen und -lehrer, die sich beim MINT-Tag in den zwei Kuno-Workshops über die fünf spannenden Kunststoff-Versuche informierten. Sie lernten unter anderem, dass fast alle Experimente von den Schülerinnen und Schülern selbst ausprobiert werden können und auch keine speziellen Labor- oder Chemieräume für die Durchführung notwendig sind.

MINT-Tag Budenheim 2018

MINT-Tag in Budenheim bei Mainz im April 2018

Darüber hinaus schauten in Budenheim viele weitere Lehrer am Infostand von PlasticsEurope Deutschland vorbei und erfuhren so, dass die Kunststofferzeuger neben Kuno auch noch ein Sekundarstufen-Schulbuch und eine Probensammlung zu Kunststoff anbieten. Nach diesem erfolgreichen MINT-Tag ist jedenfalls klar, dass die Zusammenarbeit zwischen VCI Rheinland-Pfalz und PlasticsEurope fortgesetzt wird.

 

 


Unter Laborbedingungen: Kuno zu Gast in Nürnberg

Sie sind mittlerweile wichtige Unterstützer der Kuno-Projekte und eines spannenden MINT-Unterrichts: Die Rede ist von Lehrerfortbildungszentren deutscher Universitäten, die verstärkt auch Seminare zu den fünf Experimenten der Kunststofferzeuger anbieten. Jüngst war dies auch in Franken der Fall: An der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg hatte das dortige Chemielehrer-Fortbildungszentrum rund 20 Lehrkräfte aus der Region zu Gast, um gemeinsam mit PlasticsEurope Deutschland die spannenden Kuno-Versuche vorzustellen.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

Auch wenn es eigentlich nicht nötig war, da die Experimente ganz einfach im Klassenzimmer und ohne Schutzkleidung durchgeführt werden können, fand die Schulung in den modernen Laborräumlichkeiten der Universität statt. Zudem durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit örtlichen Laborkitteln bestücken und sich so tatsächlich einen Tag lang wie echte Forscher fühlen. Ein Gefühl, dass die Lehrkräfte hoffentlich bald in ihre Klassen weiter tragen, in dem sie dort fleißig mit ihren Schülerinnen und Schülern zu und mit modernen Materialien experimentieren.

Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018Lehrerfortbildung Uni Nürnberg 2018

 


Engagierte Jugendliche – spannende Themen – strahlende Gewinner

Spannend ging es zu am 21. April im Rheinischen Landestheater in Neuss, als über 50 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland zum Thema „Leben, lernen, arbeiten und mobil sein in Smart Cities der Zukunft: mit oder ohne Kunststoff und Petrochemie?“ diskutierten. Anlass dafür war der deutsche Entscheid des Europäischen Jugend-Debattierwettbewerbs (EYDC, European Youth Debating Competition), der zum mittlerweile dritten Mal in Folge vom Petrochemieverband EPCA und dem Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope organisiert wird. Im Fokus standen neben klassischen Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität von morgen und Sharing Economy auch Aspekte des Datenschutzes und einer freiheitlichen Gesellschaft. Wichtig zum Erreichen des Debattenziels war es, immer wieder einen Bezug zur Petrochemie und zum Werkstoff Kunststoff herzustellen. Am besten gelang dies in Neuss letztlich Friedrich Reichel aus Meissen im Bild (lks.), Robin Balzereit aus Wiesbaden und Joanna Maria Kesicka aus Görlitz.

Die Gewinner des deutschen EYDC-Endausscheids 2018

Die drei Erstplatzierten nehmen nun am 8. Oktober am europäischen Wettbewerbsfinale in Wien teil und vertreten dort die deutschen Farben. Beim EYDC 2018 gehen übrigens Schülerinnen und Schüler aus neun europäischen Ländern an den Start. Hauptanliegen der Organisatoren ist es, mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, die Ansichten und Wünsche der jungen Generation kennen zu lernen und ihr die Chance zu geben, neue Fähigkeiten zu erwerben und sich mit bedeutenden Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Wer bei der EYDC gewinnen will, muss gute Argumente haben, diese schlüssig und rhetorisch gekonnt vortragen und schnell und geschickt auf andere Meinungen reagieren. Unerheblich ist dabei, ob die Rednerinnen und Redner Petrochemie und Kunststoff als Teil der Lösung oder Teil des Problems sehen, denn die Jugendlichen werden ungeachtet ihrer Meinung in eine Pro-Gruppe, eine Con-Gruppe und das Plenum eingeteilt. Eine Jury mit Repräsentanten von Industrie, Politik, Medien sowie von EPCA und PlasticsEurope wählt die Sieger aus und bewertet dabei allein die Debattierleistung der Teilnehmer­innen und Teilnehmer.

Hier sind weitere Eindrücke von der Veranstaltung:

Webseiten: www.eydc.eu, www.epca.eu, www.plasticseurope.org
Twitter: #youthdebate2018

 

 


Im Dialog mit der Jugend: Europäische Debattenreihe zu Smart Cities, Kunststoff und Petrochemie

EYDC Visual website 2018 small

Schulische Förderung endet nicht mit der Grundschule. Darum gehen die Bildungsprojekte der Kunststofferzeuger weit über das Primarstufenprogramm Kuno hinaus. Ein aktuelles Beispiel: Der Europäische Jugend-Debattierwettbewerb 2018.

Wie werden wir in den Städten der Zukunft leben? Werden diese Städte Smart Cities sein? Wird die Mobilität in den intelligenten Städten der Zukunft komplett vernetzt sein? Werden Drohnen uns Waren liefern, werden Arbeitsplätze und Schulen, so wie wir sie kennen, noch existieren? Und welchen Beitrag können Kunststoffe und Petrochemie hier leisten? Mit Fragen wie diesen befassen sich in Kürze etwa 50 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland bei der dritten Ausgabe des Europäischen Jugenddebattierwettbewerbs EYDC (European Youth Debating Competition). Zum mittlerweile dritten Mal organisiert PlasticsEurope gemeinsam mit dem Petrochemieverband EPCA die Debattenreihe, an der in diesem Jahr neun EU-Länder teilnehmen.

Den Auftakt macht Deutschland: In Neuss diskutieren die Jugendlichen am 21. April 2018 zum Leitthema „Leben, lernen, arbeiten und mobil sein in Smart Cities der Zukunft: mit oder ohne Kunststoff und Petrochemie?“. Pro Debatte nehmen 50 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren teil. Die Schüler werden für die Debatte unabhängig von ihrer persönlichen Meinung in eine Pro-Gruppe, eine Con-Gruppe und das Plenum eingeteilt. Eine Jury mit Repräsentanten von Industrie, Politik, Medien sowie von EPCA und PlasticsEurope wählt die Sieger aus und bewertet dabei allein die Debattierleistung der Teilnehmer­innen und Teilnehmer. Die besten drei der Debatte repräsentieren Deutschland später beim europäischen Finale am 8. Oktober 2018 in Wien; dieses Europafinale ist eingebettet in den 52. EPCA-Jahreskongress. Insgesamt stehen 2018 neun nationale Veranstaltungen auf der EYDC-Liste: neben Deutschland sind Belgien und die Niederlande mit einem gemeinsamen Benelux-Finale, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kroatien, Polen und Spanien dabei.

Europäischer Jugend-Debattierwettbewerb 2018 von EPCA und PlasticsEurope startet in Neuss

Erster Halt Neuss: Jugendliche debattieren am 21. April zu Smart Cities und die Rolle von Petrochemie und Kunststoff

Das Ziel aus Sicht der Industrie: mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen, die Ansichten und Wünsche der jungen Generation kennen lernen und ihr die Chance geben, neue Fähigkeiten zu erwerben und sich mit bedeutenden Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Dazu knüpft die Veranstaltung unmittelbar an Diskussionen an, die Schüler und Jugendliche aktuell bewegen. Bereits 2017 nahmen über 400 Schülerinnen und Schüler aus sieben EU-Mitgliedstaaten an der Debattierreihe teil; und sowohl im vergangenen als auch zwei Jahre zuvor zeigten sich die teilnehmenden Jugendlichen wissbegierig, schlagfertig und gut informiert. Der besondere Charme der Veranstaltung: Beide Sichtweisen, sowohl die Vor- als auch die Nachteile von Kunststoff und Kunststoffprodukten werden in den Veranstaltungen beleuchtet. Dazu sorgen nicht nur die Argumente der Jugendlichen, sondern jeweils einleitende Pro- und Contra-Reden von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem Umweltschutz.

Mehr Informationen bieten die Veranstaltungswebseite www.eydc.eu, die Onlineauftritte der Veranstalter www.epca.eu und www.plasticseurope.org sowie auf Twitter der Hashtag #youthdebate2018. Und auch die Kuno-Webseite berichtet regelmäßig über den Wettbewerb.


Wichtige naturwissenschaftliche Bausteine für Papenburger Lehrkräfte

Fünf kleine Kunst(stoff)stücke wurden in der vergangenen Woche in Papenburg präsentiert: Auf Einladung des langjährigen Kuno-Partners Ems-Achse und Salamander – Technische Kunststoffprofile GmbH kamen rund 30 Grundschullehrkräfte zusammen, um die fünf Experimente aus „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ auszuprobieren. Und egal, ob es das Herstellen eines Flummis oder die Mini-Wasseraufbereitungsanlage war, die Lehrerinnen und Lehrer waren mit großem Spaß und großer Begeisterung bei der Sache. Dabei lernten sie die zahlreichen Vorzüge bei der Umsetzung in den Unterricht kennen: Fast alle Experimente können von den Schülerinnen und Schülern später selbst durchgeführt werden, und jedes Experiment hat einen engen Alltagsbezug.

Kuno-Seminar Ems-Achse 2018 Papenburg

 

Kuno-Seminar Ems-Achse 2018 Papenburg 3

Kuno-Seminar Ems-Achse 2018 Papenburg 2

Dabei zeigte sich auch in Papenburg: Der Kuno-Experimentierkoffer für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren kann ein wichtiger Baustein zur naturwissenschaftlichen Bildung im Grundschulalter sein. Und um diese Botschaft in die Schulen zu bringen, finden regelmäßig Lehrerfortbildungen in der Ems-Region in Niedersachsen statt: Mindestens zweimal im Jahr ist der Verband der Kunststofferzeuger zwischen Aurich und Bentheim aktiv. Aber auch in andere Teile der Republik reist das Kuno-Bildungsteam für Lehrerseminare. Hier gibt es eine Übersicht zu allen Terminen und Städten.

 


Was Kunos Brüder so im Jahr 2017 machten …

Englisches Experimentierset Olly

Englisches Experimentierset Olly

Seit etwas über einem Jahr gibt es Kuno nun auch auf Englisch als Olly’s Cool Box of Plastics. Die englische Sprachversion ist damit die jüngste innerhalb der Kuno-Familie. Im vergangenen Jahr konnte Olly erstmals richtig durchstarten: Fast 100 Olly-Experimentiersets wurden seit Einführung bereits verteilt, vor allem im Vereinigten Königreich, aber auch in Deutschland. Wichtige Partner sind dabei die sogenannten „Ambassadors“: Dies sind häufig Repräsentanten britischer Kunststoffunternehmen, die sich für die Verbreitung der Box an englischen und schottischen Schulen einsetzen und dafür geschult werden. Nach ersten Seminaren in Manchester und York fand in 2017 auch eine Schulung in Edinburgh gemeinsam mit der British Plastics Federation statt. Zudem nutzen einige Kunststoffverarbeiter und -Erzeuger in Großbritannien den Olly-Koffer bereits, um für Naturwissenschaften zu begeistern und auf den Mangel an Fachkräften aufmerksam zu machen.

Polen hat neben Deutschland die längsten Erfahrungen mit den fünf Kunststoffexperimenten für Grundschulen, seit sieben Jahren gibt es den polnischen Plastek. Und auch bei ihm gilt die Devise, möglichst direkt auf die Menschen zuzugehen, um über Gespräche und Schulungen zu zeigen, wie einfach und alltagsnah die Kunststoffversuche im Unterricht eingesetzt werden können. So wurden allein 2017 sechs Lehrerseminare in Städten in Masuren, Pommern und Schlesien durchgeführt. Über 200 Schulen erhielten im vergangenen Jahr einen Experimentierkoffer, bei zahlreichen Bildungsmessen und -konferenzen wurde Plastek präsentiert. Und auch der Märchenwettbewerb aus dem Plastek-Schülerheft entwickelt sich bei polnischen Grundschülern zum Renner, der immer wieder zahlreiche kreative und schöne Einsendungen hervor zaubert.

Plastek-Schulung Gliwice 2017

Plastek-Schulung Gliwice 2017 (1)

Plastek-Schulung 2017

Plastek-Schulung Gliwice 2017 (2)

 

 

 

 

 

 

Bliebe noch Italien, wo der dortige Plasty eng in das Bildungsprogramm des italienischen Chemieverbands integriert ist und bei Messen und Präsentationen von Unternehmen eingesetzt wird. Damit sind Kuno und seine Brüder bereits in vier Ländern Europas aktiv, fördern den Forschergeist in Klassenzimmern von Apulien bis Glasgow, motivieren durch praktische Übungen in der Schule für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Metropolregion Warschau oder im Emsland – und sorgen so letztlich mit dafür, dass die europäische Kunststoff- und Chemiebranche auch künftig auf gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen kann.