Willkommen bei Kuno!

Das Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger

Auch in Polen boomt „Kuno“

Blätter rascheln, Stifte werden hervor gekramt, hier schaut noch jemand schnell auf sein Smartphone, ehe sich endgültig eine gespannte Stille über die Gruppe legt. Dann geht es los und Edyta Wielgus-Barry betritt den Raum, der mit knapp 30 Lehrkräften gut gefüllt ist. Die promovierte Chemikerin arbeitet seit gut 7 Jahren für PlasticsEurope Polska und vertritt gemeinsam mit einem kleinen Team von Warschau aus die Interessen der Kunststofferzeuger in Polen. Seit „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ vor einigen Jahren als „Plastek“ auch im Nachbarland eingeführt wurde, schult die 42jährige polnische Lehrer und Universitätslehrkräfte im Umgang mit den fünf Kunststoffversuchen. Auch bei der heutigen Veranstaltung in Polens siebtgrößter Stadt Stettin zeigt sich, dass die Resonanz im Nachbarland auf das Primarstufenprogramm sehr positiv ist. An diesem sonnigen Herbstmorgen sind sämtliche Seminarstühle besetzt und beim gemeinsamen Ausprobieren der Experimente bleiben alle Teilnehmer engagiert bei der Sache. Sofort werden Wasserbehälter für die „Kläranlage im Miniformat“ befüllt und die verschiedenen Kunststofffolien aus dem „Plastek“-Koffer einer genaueren Prüfung unterzogen. Dabei wird viel gelacht und nachgefragt.

Gut besuchtes Lehrerseminar in Szczecin

Gut besuchtes Lehrerseminar in Stettin

Edyta Wielgus-Barry schult Lehrkräfte in Kielce

Edyta Wielgus-Barry schult Lehrkräfte in Kielce

Dieser Erfolg spiegelt sich auch in den reinen Zahlen: Allein im Jahr 2016 führte PlasticsEurope Polska fünf Schulungs-seminare in Zentral- und Westpolen durch und erreichte damit etwa 220 Lehrerinnen und Lehrer. Wie toll die Kunststoffexperimente im Unterricht aufgenommen werden, zeigen die vielen hundert Einsendungen von polnischen Schülerinnen und Schülern, die sich jedes Jahr am „Plastek“-Märchenwettbewerb beteiligen.

In ihren Schulungen weist Edyta Wielgus-Barry zudem immer auch auf den Wert von Kunststoff beim Erreichen von mehr Ressourceneffizienz, Energieeinsparungen und Klimaschutz hin. Auch, dass der Werkstoff am Ende der Nutzenphase vielfältig verwertet werden kann, ist Thema. Wielgus-Barry hofft, dass die Lehrkräfte diese Aspekte auch in den Unterricht integrieren, denn noch hat Polen bei der Verwertung von Kunststoffabfällen im Vergleich zu Deutschland Nachholbedarf. So erfüllt „Plastek“ nicht nur den Zweck, die MINT-Fachkräfte von morgen zu fördern, sondern sensibilisiert gleichzeitig auch für Umweltthemen.

Mehr zum polnischen Primarstufenprogramm gibt es auf www.plasticseurope.pl.

Einige tolle Klassenbeiträge zum "Plastek"-Märchenwettbewerb aus 2016

Einige tolle Klassenbeiträge zum „Plastek“-Märchenwettbewerb aus 2016

 

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